KREIS HERFORD Vor 50 Jahren kam das Aus für die Herforder Kleinbahn Verkehr zwischen Herford und Spenge-Siedlung wurde eingestellt, aus nw.de

https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/enger/20772390_Vor-50-Jahren-kam-das-Aus-der-Kleinbahn.html

Kreis #Herford. Der Abschied rauschte in Raten ran. Bis 1962 bedienten die Herforder #Kleinbahnen eine etwa 40 Kilometer lange Strecke zischen #Spenge-Wallenbrück und dem Bahnhof in #Vlotho. Die Gleise führten über Herford und #Bad Salzuflen. „Weil der lippische Fürst die Konzession aber nicht verlängerte, fuhr die #Straßenbahn von 1962 bis 1964 nur noch bis zum Bergertor“, weiß Friedrich Korte.

Der 78-jährige Herforder bezeichnet sich selbst als „Verkehrsfan“. Und als solcher begeisterte er sich auch für die Herforder Kleinbahnen, mit denen er bis 1966 noch von Herford nach Spenge fahren konnte. Dann wurde auch dieses letzte Kapitel geschlossen. Heute vor 50 Jahren.

Die zumeist einspurige #Trassenführung scheint aus heutiger Sicht abenteuerlich. So lagen die Gleise zwischen Bergertor und Friedenstal auf einer Hälfte der Salzufler Straße. Was stadteinwärts noch nachvollziehbar war. Stadtauswärts hingegen wären die Kleinbahnen für den Gegenverkehr aus heutiger Sicht „Geisterfahrer“ gewesen. Möglich war es dennoch, weil Personen- und Lastwagen viel seltener unterwegs waren und problemlos ausweichen konnten. Friedrich Korte: „Die Straßenbahn hatte immer Vorfahrt.“ Lediglich Radfahrer mussten aufpassen, dass sie …

HERFORD Auflösung Mittwochrätsel: Früher hatte Herford einen Kleinbahnhof Am früheren Bahnhof gibt es eine nach dem Gebäude benannte Nebenstraße der Goebenstraße, aus nw.de

https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/22199860_Aufloesung-Mittwochraetsel-Frueher-hatte-Herford-einen-Kleinbahnhof.html

#Herford. Das Rätselfoto zeigte den früheren Herforder #Kleinbahnhof. Das Gebäude, in dem heute die Betriebskrankenkasse HMR ihren Sitz hat, hat die Adresse "Am Kleinbahnhof 5". Leider gibt es kein Straßenschild an der zwischen Tankstelle und früherem Praktikermarkt liegenden Einmündung zur Goebenstraße des selten genutzten Weges.

Heino Uekermann gibt einen Überblick über die Geschichte der Kleinbahn: "Das #Bahnhofsgebäude – um 1960 fotografiert – ist das einzige Relikt, das von den Gebäuden und umfangreichen #Gleisanlagen des Herforder Kleinbahnhofs erhalten geblieben ist. Das #meterspurige #Kleinbahnbahnnetz führte auf dem 18 Kilometer langen westlichen Teil nach #Wallenbrück.

Auf dem 20 km langen östlichen Teil ging es durchs Stadtgebiet mit Haltestellen am #Lübbertor, #Bergertor und #Friedenstal über Bad #Salzuflen und #Exter nach #Vlotho. Der Fahrzeugpark bestand in den Anfangsjahren aus fünf #Dampflokomotiven, acht Personenwaggons, drei Post- und Gepäckwagen und 38 Güterwaggons. Die Züge waren größtenteils gemischt aus Personen- mit angehängten Güterwagen.

Während zwischen Herford und Wallenbrück der Berufsverkehr dominierte, war von Herford nach Vlotho der Ausflugsverkehr ins #Lipperland und der #Badeverkehr nach Bad Salzuflen von besonderer Bedeutung. Anfang der 1920 Jahre erreichten die Beförderungszahlen mit 1,5 Millionen Fahrgästen den höchsten Stand seit der Eröffnung des Kleinbahnbetriebs …

Herford: 1966 wurde der Verkehr der Kleinbahnen endgültig eingestellt, aus lz.de

http://www.lz.de/lippe/bad_salzuflen/20785238_1966-wurde-der-Verkehr-der-Kleinbahnen-endgueltig-eingestellt.html

#Herford/Bad #Salzuflen. Der Abschied rauschte in Raten heran. Bis 1962 bedienten die Herforder #Kleinbahnen eine etwa 40 Kilometer lange Strecke zwischen #Spenge-Wallenbrück und dem Bahnhof in #Vlotho. Die Gleise führten über Herford und Bad Salzuflen.

„Weil der lippische Fürst die Konzession aber nicht verlängerte, fuhr die Straßenbahn von 1962 bis 1964 nur noch bis zum Bergertor in Herford“, weiß Friedrich Korte. Der 78-jährige Herforder bezeichnet sich selbst als „Verkehrsfan“. Und als solcher begeisterte er sich auch für die Herforder Kleinbahnen, mit denen er bis 1966 noch von Herford nach Spenge fahren konnte. Im Frühjahr 1966 wurde auch diesen Kapitel geschlossen.

Die zumeist einspurige Trassenführung scheint aus heutiger Sicht abenteuerlich. So lagen die Gleise zwischen Bergertor und Friedenstal auf einer Hälfte der Salzufler Straße. In Richtung Salzuflen waren die Kleinbahnen damit für den Gegenverkehr aus heutiger Sicht „Geisterfahrer“. Möglich war es dennoch, weil Personen- und Lastwagen viel seltener unterwegs waren und problemlos ausweichen konnten. Friedrich Korte: „Die Straßenbahn hatte immer Vorfahrt.“

Längst stand nicht vor jedem Haus ein Auto, umso beliebter waren die Kleinbahnen. Mit ihnen erreichten die Pendler ihre Arbeitsplätze, die Schulkinder ihren Unterricht und die Ausflügler ihre Freizeitziele. Besonders an Wochenenden waren die Bahnen häufig selbst bei den Stehplätzen voll besetzt. Gern fuhren die Herforder ins lippische Bad Salzuflen.

Auch der Wüstener Hobby-Historiker Albert Siegert hat sich intensiv mit der Kleinbahn beschäftigt. Nach seiner Recherche gab es auf Salzufler Stadtgebiet sechs Haltestationen: am Lindenkrug zwischen Autobahn und heutigem Kreisel an der Herforder Straße, am Kleinbahnhof an der Herforder Straße (heute Großparkplatz), an der …