Harz: Positive Signale zur Anbindung von Braunlage und der Westernstadt Pullman City an das Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen Aufsichtsräte und Gesellschafter der Bahn begrüßen beide Projekte und streben die Realisierung an, aus HSB

30.09.2022

Wernigerode – Während der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrates und der
Gesellschafterversammlung der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) wurden die Mitglieder über den aktuellen Sachstand der Projekte zur Anbindung der Stadt Braunlage und der Westernstadt Pullman City Harz und an das Streckennetz der HSB informiert. Beide Gremien votierten anschließend einstimmig dafür, die Realisierung der zwei touristisch bedeutenden Projekte für die Harzregion anzustreben. Sowohl die Aufsichtsräte als auch die nominell neun kommunalen Gesellschafter des Bahnunternehmens begrüßten gestern geschlossen den am 12. Juli dieses Jahres gefassten Beschluss des Stadtrates von Braunlage. Dieser hatte sich einstimmig für einen Anschluss der niedersächsischen Harzstadt an das derzeit 140,4 km umfassende
Streckennetz der beliebten Dampfeisenbahn ausgesprochen.

In einem nächsten Schritt
wird die HSB nun die Aktualisierung der bereits im Jahre 2009/10 erstellten
Machbarkeitsstudie in Auftrag geben. Bei den Untersuchungen wurden seinerzeit
mehrere Stichstreckenvarianten zum Anschluss Braunlages über einen Abzweig bei
Elend von der Harzquerbahn ermittelt.
Darüber hinaus wurden beide Gremien gestern auch über den Zwischenstand der noch
laufenden Aktualisierung der bereits im Jahre 2001 erstellten Machbarkeitsstudie zum
Anschluss der Westenstadt Pullman City Harz in Hasselfelde informiert. Die HSB hatte
die neue Studie Ende 2021 in Auftrag gegeben. Untersucht werden hierbei unter
anderem die Möglichkeiten der Gleisanbindung von der Strecke der Selketalbahn sowie
ein mögliches Betriebskonzept.
Thomas Balcerowski, HSB-Aufsichtsratsvorsitzender und Landrat des Landkreises
Harz, unterstrich nach den gestrigen Sitzungen noch einmal die Bedeutung beider
Projekte: “Die Harzer Schmalspurbahnen sind mit über 1,1 Millionen jährlichen Gästen
eine der bedeutendsten Tourismusattraktionen unserer Harzregion. Beide
Streckenerweiterungen steigern nicht nur die überregionale Attraktivität der Bahn und
der Region, sie tragen auch zur Erschließung neuer Fahrgastpotentiale und zur
Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs bei. Daher streben wir als
kommunale Gesellschafter der HSB geschlossen die Umsetzung beider Projekte an“.

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