Ötscherland-Express droht das Aus

https://noe.orf.at/stories/3227909/

Der #Museumsbahn #Ötscherland-Express könnte die Einstellung des Betriebs bevorstehen. Die Strecke von #Kienberg-Gaming nach #Lunz am See (beide Bezirk Scheibbs) ist stark sanierungsbedürftig. Die beiden Gemeinden wollen sie zu einem Radweg umgestalten.

Vergangenen Sonntag war der letzte Zug für die Saison 2023 auf der sogenannten „#Ybbstalbahn-Bergstrecke“ unterwegs. Und es könnte der letzte überhaupt gewesen sein. Die mittlerweile in die Jahre gekommene Strecke müsste kostspielig #saniert werden.

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Ybbstalbahn-Gleise werden abgebaut, aus NÖN

https://www.noen.at/erlauftal/goestling-ybbstalbahn-gleise-werden-abgebaut-goestling-an-der-ybbs-ybbstalbahn-gleise-print-324333337

Die #Bahnschienen der #Ybbstalbahn in #Göstling werden abgetragen. Früher oder später sollen hier die #Radfahrer sicher unterwegs sein.

Auf einer Länge von 4,5 Kilometer sind seit der Vorwoche schwere Geräte am Werk, um die Schienen auf der Ybbstalbahn abzureißen. „Der #Gleisabbau vom Göstlinger Bahnhof, über die Gemeindegrenze von #Lunz am See hinaus bis zum Schienenradl dauern noch an“, meint Bürgermeister Friedrich Fahrnberger.

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Österreich: Ybbstalbahn im Wandel der Zeit, aus NÖN

https://www.noen.at/ybbstal/waidhofen-ybbs-ybbstalbahn-im-wandel-der-zeit-ybbstal-ybbstalbahn-schmalspurbahn-print-323589307

Viele Jahrzehnte war die #Ybbstalbahn als #Verkehrsmittel und Arbeitgeber bedeutend für die Region. Geblieben sind die #Citybahn #Waidhofen und der #Ötscherland-Express.

Über ein Jahrhundert lang verband die Ybbstalbahn Waidhofen mit #Lunz am See und weiter über die #Bergstrecke mit #Kienberg-Gaming. Zusätzlich gab es eine #Stichstrecke von #Gstadt nach #Ybbsitz. Die #Schmalspurbahn war in dieser Zeit wichtig als #Verkehrsverbindung, Arbeitgeber und in gewisser Weise auch als Wahrzeichen der Region. Sie war aber auch immer wieder Anlass für hitzige verkehrspolitische Diskussionen.

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Österreich: Dampft sie bald wieder? WAIDHOFEN. Museumsbahn-Projekt durchs Ybbstal wird geprüft., aus nachrichten.at

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/steyr/Dampft-sie-bald-wieder;art68,1917360 In den nächsten beiden Jahren soll geprüft werden, ob auf der ehemaligen Trasse der #Ybbstalbahn zwischen #Waidhofen und #Ybbsitz eine #Museumsbahn in Betrieb genommen werden kann. Darauf haben sich der Club #598 und Waidhofens Bürgermeister Werner Krammer geeinigt. Eine Machbarkeitsstudie hat der Club 598, der eine der ehemaligen Ybbstalbahn-#Dampflokomotiven angekauft hat, …
Source: Schmalspurbahnlexikon

Österreich: Streit um Ybbstalbahn eskaliert

http://www.lok-report.de/

Mitten in die Konsensbestrebungen zum Erhalt der #Ybbstalbahn als Tourismushighlight von #Hollenstein bis #Gstadt zündeten die beiden Verantwortlichen des Radwegvereines, Landtagsabgeordneter Helmut Schagerl (St. Georgen am Reith) und Bürgermeister Martin Ploderer aus Lunz die „Abrissbombe“. Um 6 Uhr früh begannen deutsche Arbeiter aus Baden-Württemberg mit der #Totalzerstörung der Gleisanlage Bahnhof Hollenstein. Der Bürgermeister von Hollenstein, Manfred Gruber, hatte noch am Vortag mit dem Fimenchef der Abbruchfirma in gutem Einvernehmen, besprochen, dass im Gemeindegebiet von Hollenstein nur bis zum Bahnhofareal abgerissen werden soll. Dies wurde sowohl dem Bürgermeister als auch dem für eine demokratische Vorgangsweise bemühten Bahnaktivist Karl Piaty sen. vor Zeugen zugesagt. Aber es kam alles anders. Die Baumaschinen wurden in der Nacht zum Bahnhof Hollenstein umdirigiert, eine Nacht- und Nebelaktion stellte die Gleisanlagen vor dem Bahnhof kurzerhand auf den Kopf und zerstörte sie in kurzer Zeit völlig. Der Hollensteiner Bahnaktivist Eckehard Buder wurde von Anrainern verständigt, kam zur Baustelle und besetzte sie, um die Arbeiten zu stoppen, bis weitere Bahnfreunde zum Bahnhof kamen. In einem Gespräch wurde daraufhin von der deutschen Firma zugesagt, doch wieder zu ihrer Baustelle, ca 4 km vom Bahnhof Richtung St. Georgen am Reith zurückzukehren. Doch plötzlich erschien Landtagsabgeordneter Helmut Schagerl und vereitelte diesen friedlichen Konsens. Die Abbrucharbeiten müssen weitergeführt werden, sonst werden privatrechtliche Schritte eingeleitet. Nun war guter Rat teuer. Doch die Bahnfreunde wissen, jetzt hat Schagerl den Bogen überspannt. Nach einer kurzen Besprechung gaben sie die Baustelle frei, denn zu retten war sowieso nichts mehr. Die deutschen Arbeiter haben ganze Arbeit geleistet, die Gleisanlagen total zerstört. Das wichtigste Detail: Dieses Bahnhofsareal und viele andere Teile der Gleisanlagen werden für den Radweg gar nicht gebraucht, längst gibt es dort einen Radweg neben der Bahn. Doch der Radwegverein gibt einen Abrissbefehl, viel dümmer kann man nicht mehr beweisen, dass es bei der Angelegenheit schon lange nicht mehr um den Radweg geht, sondern nur mehr um eine kurzsichtige Zerstörungswut von unwiederbringlichen österreichsichen Kulturgutes durch eine Baden-Württemberger Firma. Warum macht ein Verein so etwas. Wie können Bürgermeister (Schagerl und Ploderer) auf dem Gemeindegebiet eines Kollegen (Gruber) eine solche Aktion gegen seinen Willen durchboxen? Warum reißt man überfallsartig Schienen auf einem Gebiet weg, wo der geplante Radweg gar nicht verläuft? Warum müssen Arbeiter aus Baden-Württemberg diese einfachen Abrissarbeiten durchführen, hat das obere Ybbstal nicht genug Möglichkeiten, solche simplen Abrissarbeiten in der Region zu vergeben. Diese Fragen stellten sich die friedlichen aber von der Politik schwer enttäuschten Baustellenbesetzer während der Besetzung. Ich habe sie aufgeschrieben, um sie auch an andere stellen zukönnen. Es sind nicht meine Fragen, aber ich finde sie sogar sehr allgemein gültig. Neben der „Gutwilltour“ mit Gratis Wuchteln und Heißetränken, haben Schagerl und Ploderer nun den „Kampfesmut der Bahnfreunde“ erst so richtig herausgefordert. Näheres am Sonntag, denn nun haben die Bahnfreunde eindeutig die besseren Argumente. Wer das, was hier jetzt ein mittelloser Verein (möglicherweise im Auftrag von politischen „Hintermännern-und Hinterfrauen) noch für gut hält, wird wohl nur mehr mit der Lupe zu finden sein (Pressemeldung KommRat Karl Piaty, http://kubus.soup.io/, 10.02.14).