Harz: 30 Jahre nach der Wiedereröffnung des Personenverkehrs der Schmalspurbahn zwischen Straßberg und Stiege fährt der Zug mit 100 Fahrgästen, die ihre Fahrkarten bei einer Verlosung gewannen., aus mz-web

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Eine bunte Reisegesellschaft hat sich am Dienstagfrüh in #Quedlinburg hinter der #Dampflok „Ballerina“ in vier Waggons auf der #Schmalspur in Richtung Oberharz aufgemacht. Fahrkarten dafür gab es nicht zu kaufen. „Bei einer Aktion von Mitteldeutscher Zeitung und Volksstimme wurden 100 Fahrscheine an Leser verlost“, erklärte Pressesprecherin Heide Baumgärtner von den Harzer Schmalspurbahnen (#HSB). Teilnehmer sollten sich im Stil der Achtziger kleiden Für Eisenbahn-Fan Reinhard Lehmann aus Gernrode war die Teilnahme an der Verlosung fast schon Pflicht. „Ich begleite ihn nur“, erklärte Ehefrau Cornelia am Rande, während ihr Mann mit der Kamera auf Motivsuche war. Mit der Sonderfahrt sollte ein Ereignis gewürdigt werden, welches vor 30 Jahren für Furore sorgte – der Lückenschluss zwischen #Straßberg und #Stiege. Auch Michaela und Silvio Grande aus Dankerode sahen aus …

Harz: Foto-Sonderfahrten mit der „Pfiffi“ zum 100. Geburtstag auf den Brocken und nach Nordhausen – Begeisterte Eisenbahnfans aus Europa und ganz Deutschland waren dabei –

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#Wernigerode – 100 Jahre und noch immer sehr rüstig: Am Wochenende 17./18. Mai hatte die Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) zu Ehren einer ganz besonderen Jubilarin zwei Foto-Sonderfahrten organisiert. Im Rahmen der beiden Veranstaltungen war die nunmehr hundertjährige #Dampflok #99 6101 im Harz unterwegs. Und die „alte Dame“ ließ es sich nicht nehmen, geduldig für die zahlreich aus Europa und ganz Deutschland angereisten Fans als Fotomotiv zu posieren. Ob nun in den Bahnhöfen oder mit Volldampf auf freier Strecke bei den zahlreich eingelegten Fotohalten. Zum Bestand der HSB gehören insgesamt 25 Dampflokomotiven. Unter ihnen befinden sich auch historisch ganz besonders wertvolle und alte Exemplare. Eines von ihnen ist die 99 6101, die vor genau hundert Jahren bei der Firma Henschel in Kassel das Licht der Welt erblickte. Gemeinsam mit ihrer Schwesterlok 99 6102, die im gleichen Jahr „geboren“ wurde, war sie eigentlich für Kriegseinsätze bei der Heeresfeldbahn bestimmt. Gegen Ende des ersten Weltkrieges, bzw. kurz danach, gelangten beide Maschinen jedoch über Umwege in den Harz und waren dort viele Jahrzehnte vornehmlich im Güterzugdienst aktiv. Bei Eisenbahnfreunden wurden für sie später die Kosenamen „#Pfiffi“ (99 6101) und „#Fiffi“ (99 6102) geprägt, die auch heute noch zur großen Popularität beider Lokomotiven beitragen. Anlässlich des 100. Geburtstages beider Lokomotiven hatte die HSB am Wochenende 17./18. Mai zwei Foto-Sonderfahrten mit der noch betriebsfähigen „Pfiffi“ veranstaltet. Am Samstag ging es von Wernigerode zunächst auf den Brocken, am Sonntag dann nach Nordhausen. Bei zahlreichen Fotohalten, auch auf freier Strecke, konnte die rüstige „Seniorin“ ihren Fans dann eindrucksvoll beweisen, was noch in ihr steckt. Und diese waren nicht nur aus ganz Deutschland sondern auch aus Österreich, den Niederlanden, Großbritannien und Belgien angereist, um „ihre“ Jubilarin in allen Situationen abzulichten. Trotz des wechselhaften Wetters standen die Auslöser der Fotoapparate sowie die Filmkameras kaum still. Alle insgesamt 190 Teilnehmer beider Fahrten waren am Ende begeistert von ihren Eindrücken rund um die Bahn und die Schönheit der Harzregion. Zum guten Gelingen der Fahrten trug entscheidend auch das Rahmenprogramm bei. Im Fahrpreis waren neben einem prozentigen Begrüßungstrunk auch ein kleines Präsent sowie eine fachkundige Reiseleitung enthalten. Diese wurde von Bernd Seiler, Abteilungsleiter Fahrzeugtechnik bei der HSB und ausgewiesener Dampflokkenner, höchstpersönlich vorgenommen, so dass während der Fahrten auch gleich viele Fachfragen beantwortet werden konnten. Herausgeber: Harzer Schmalspurbahnen GmbH Friedrichstraße 151 38855 Wernigerode Tel. 03943 558 117 Fax 03943 558 112 pressestelle@hsb-wr.de www.hsb-wr.de info@hsb-wr.de

HSB-Beförderungskapazitäten werden ab sofort bei einzelnen morgendlichen Zugfahrten von und nach Nordhausen erhöht – Durchführung ausschließlich an Schultagen in Thüringen-

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Wernigerode –Aufgrund der großen #Fahrgastnachfrage im #Schülerverkehr verdoppelt die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) im Bereich #Nordhausen ab dem 14. Mai bei insgesamt vier morgendlichen Zugfahrten ihre #Beförderungskapazitäten. Anstelle des regulär einzeln eingesetzten Triebwagens kommen dabei künftig in der Regel zwei Fahrzeuge in „Doppeltraktion“ zum Einsatz. Dies betrifft zum einen die beiden Nordhäuser Abfahrten in Richtung Ilfeld Neanderklinik um 5:24 Uhr (Zug 8908 vom Bahnhofsplatz) sowie um 6:26 Uhr (Zug 8910 vom Bahnhof Nord). Zum anderen werden in der Gegenrichtung die stark frequentierten Abfahrten von Ilfeld Neanderklinik um 5:57 Uhr sowie um 7:13 Uhr um entsprechende Platzkapazitäten erweitert. Die Verstärkung der genannten Zugfahrten wird künftig grundsätzlich an allen Schultagen im Freistaat Thüringen durchgeführt. Weitere Informationen zu den Fahrzeiten der Harzer Schmalspurbahnen sind im Internet unter www.hsb-wr.de abrufbar sowie telefonisch unter 03943-5580 erhältlich.

Harz: Jubiläum „10 Jahre Nordhäuser Modell“ am heutigen Tag gewürdigt und neuer Dampfladen im HSB-Bahnhof Nordhausen Nord eingeweiht

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Jubiläum „10 Jahre #Nordhäuser Modell“ am heutigen Tag gewürdigt und neuer #Dampfladen im #HSB-Bahnhof #Nordhausen Nord eingeweiht Zusätzlich historische Sonderfahrten, Sonderstempel der Deutschen Post und Eröffnung einer Fotoausstellung Nordhausen – Heute Vormittag würdigten die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) und die Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH (VBN) im frisch sanierten Bahnhof Nordhausen Nord gemeinsam den zehnjährigen Geburtstag des „Nordhäuser Modells“. Zum offiziellen Akt begrüßten dabei die Geschäftsführer Matthias Wagener (HSB), sowie Mathias Hartung (VBN) und Gabriele Schuchardt (VBN) zahlreiche Gratulanten aus Wirtschaft und Politik und betonten die Bedeutung des erfolgreich etablierten Verkehrskonzepts für den Nahverkehr im Südharz. Inge Klaan, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr sowie Peter Gaffert als Aufsichtsratsvorsitzender der HSB würdigten die gelungene und vorbildgebende Verbindung von Stadt- und Regionalverkehr in einem Gebiet außerhalb großer Ballungsräume. Anschließend wurde im Bahnhofsgebäude die Fotoausstellung zur Entstehung und Entwicklung des „Nordhäuser Modells“ eröffnet. HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener übergab darüber hinaus auch noch den neuen „Dampfladen“ zur Nutzung an die Vorsitzende des Südharzer Tourismusverbandes e. V., Landrätin Birgit Keller. Reges Interesse der Öffentlichkeit bestand am heutigen Tag auch am eigens für dieses besondere Ereignis herausgegebenen Sonderstempel der Deutschen Post sowie an Sonderfahrten mit einer historischen Straßenbahn der VBN und dem Traditionszug der HSB. Das „Nordhäuser Modell“ wird seit 2004 auf Basis eines Verkehrsvertrages zwischen dem Freistaat Thüringen und der HSB auf dem Streckenabschnitt Nordhausen – Ilfeld betrieben. Schon kurz nach der damaligen Einführung des neuen Verkehrskonzepts, welches einen attraktiven Taktfahrplan mit einem Mischbetrieb von Eisenbahnfahrzeugen der HSB und Zweisystem-Straßenbahnfahrzeugen vom Typ „Combino Duo“ der VBN vorsieht, stellte sich der anhaltende Erfolg des innovativen Verkehrskonzepts ein. Deutliche Fahrgaststeigerungen im Südharz waren der Beweis dafür, dass eine Verbindung von Stadt- und Regionalverkehr nicht nur in dicht besiedelten Ballungsgebieten möglich ist. Vorausgegangen waren viele einzelne und vom Freistaat Thüringen finanziell unterstützte Entwicklungsschritte seit den 1990´er Jahren mit dem Ziel der Realisierung des „Nordhäuser Modells“. Im Jahre 2002 konnte dann der „Lückenschluss“ zwischen den meterspurigen Gleisen beider Verkehrsunternehmen vollzogen werden, der ab sofort eine direkte Verknüpfung zwischen den Zügen der HSB, der Nordhäuser Straßenbahn sowie dem regionalen wie überregionalen Busverkehr ermöglichte. Nur zwei Jahre später, am 30. April 2004, wurden die für den durchgehenden Betrieb auf Straßen- und Eisenbahngleisen von der VBN beschafften Zweisystem-Straßenbahnfahrzeuge vom Typ „Combino Duo“ mit einem großen Fest auf dem Nordhäuser Bahnhofsplatz der Öffentlichkeit vorgestellt. Einen Tag später begann dann die Umsetzung des neuen Verkehrskonzepts. Eine einzigartige Erfolgsgeschichte für den Nahverkehr im Allgemeinen und im Speziellen für den Südharz, deren mittlerweile zehnter Geburtstag am heutigen Vormittag von der HSB und der VBN gemeinsam mit zahlreichen Gästen im jüngst sanierten Bahnhof Nordhausen Nord gewürdigt wurde. Mit Blick auf die Zukunft hob HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener in diesem Zusammenhang die wichtige Bedeutung der südlichen Harzquerbahn, auf der das „Nordhäuser Modell“ seit nunmehr einem Jahrzehnt erfolgreich angewendet wird, für das insgesamt 140,4 km umfassende Gesamtnetz der Harzer Schmalspurbahnen hervor. Er dankte dem Freistaat Thüringen für die finanzielle Unterstützung und lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit allen regional beteiligten Partnern. Mathias Hartung, Geschäftsführer der VBN, welche als Kooperationspartner im Auftrag der HSB mit den modernen „Combino Duos“ zwischen Nordhausen und Ilfeld als „Linie 10“ fährt, betonte die große Bedeutung des innovativen Modells für sein Unternehmen und die überaus positive Entwicklung des Nahverkehrs im Südharz seit der Umsetzung. Als Vertreter der beiden Partner des bestehenden Verkehrsvertrages würdigten Inge Klaan, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr sowie Peter Gaffert als Aufsichtsratsvorsitzender der HSB die erfolgreiche Entwicklung des „Nordhäuser Modells“ und die Vorbildfunktion für die Verbindung von Regional- und Stadtverkehr für andere Regionen außerhalb großer Ballungsräume. Von Seiten des Nachbarlandes Sachsen-Anhalt gratulierte Prof. Dr. Klaus Kummer, Abteilungsleiter im dortigen Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, zum besonderen Jubiläum und würdigte die beispielhafte Umsetzung des innovativen Verkehrskonzepts. Birgit Keller, Landrätin des Landkreises Nordhausen und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der HSB, sowie Dr. Klaus Zeh, Aufsichtsratsvorsitzender der VBN und Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen, schlossen sich den positiven Wertungen der Vorredner an und hoben darüber hinaus auch die Bedeutung eines modernen Nahverkehrs für die gesamte Südharzregion hervor. Die Entstehung und die Entwicklung des „Nordhäuser Modells“ bis zum heutigen Tag sind Inhalt einer entsprechenden Fotoausstellung, die am Vormittag dann auch gleich offiziell eingeweiht wurde. Für die kommenden vier Wochen wird die Ausstellung, deren Dokumentation bis ins Jahr 1994 zurück reicht, im neuen „Dampfladen“ des Südharzer Tourismusverbandes e. V. zu sehen sein. Dieser wurde am heutigen Tag ebenfalls seiner Funktion übergeben. Hierzu überreichte HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener der Vorsitzenden des Verbandes, Landrätin Birgit Keller, einen symbolischen Schlüssel. Der neue „Dampfladen“ ist zukünftig von Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr und an Samstagen und Sonntagen jeweils von 8.00 Uhr bis 11.00 Uhr geöffnet. Zum Sortiment zählen unter anderem Tickets und Souvenirartikel der HSB, touristische Dienstleistungen sowie Verkaufsartikel der Firma Nordbrand Nordhausen GmbH und der Nordthüringer Werkstätten gGmbH. Darüber hinaus sind alle Informationen rund um den Naturpark Südharz erhältlich. Im Anschluss an den offiziellen Akt im Bahnhof ging es mit zwei Sonderzügen auf der Strecke des „Nordhäuser Modells“ bis nach Ilfeld weiter, wo Stephan Klante, Bürgermeister der Gemeinde Harztor, die Gäste begrüßte und noch einmal die große Bedeutung der attraktiven Bahnanbindung der Ortsteile Niedersachswerfen und Ilfeld an die Kreisstadt Nordhausen hervorhob. Besonderer Andrang herrschte heute auch im Nordhäuser HSB-Bahnhof an einem Stand der Deutschen Post, die anlässlich des besonderen Geburtstages einen entsprechenden Sonderstempel kreiert hatte. Zahlreiche Philatelisten ließen sich diese einzigartige Möglichkeit nicht entgehen und erwarben das begehrte Objekt gleich zusammen mit der nach wie vor sehr beliebten Sonderbriefmarke des Jubiläums „125 Jahre Schmalspurbahnen im Harz“ aus dem Jahre 2012. Für alle Eisenbahnfans pendelte am Nachmittag zweimal der historische Traditionszug der HSB zwischen Nordhausen und Ilfeld, welcher mit der Mallet-Dampflokomotive 99 5901 (Baujahr 1897) bespannt war. Auch die Verkehrsbetriebe setzten ein historisches Straßenbahnfahrzeug ein. Der Oldtimer-Triebwagen 23 (Baujahr 1934) befuhr mehrmals einen Rundkurs durch die Stadt Nordhausen. Harzer Schmalspurbahnen GmbH Friedrichstraße 151 38855 Wernigerode Tel. 03943 558 117 Fax 03943 558 112 pressestelle@hsb-wr.de www.hsb-wr.de info@hsb-wr.de Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH Robert-Blum-Straße 1 99734 Nordhausen Tel.: 03631-639-101 Fax: 03631-639-104 www.stadtwerke-nordhausen.de info@stadtwerke-nordhausen.de

Harz: Überraschungsfahrt mit den Harzer Schmalspurbahnen zum Kindertag Sonderzug von Nordhausen nach Silberhütte in den Unterharzer Märchenwald

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#Wernigerode – Ein vergrabener Schatz im Wald, Märchenfiguren, die beim Suchen helfen, gibt es nicht? Gibt es doch – und zwar im #Selketal, aber auch nur am #Kindertag. Ein Sonderzug der Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) fährt dazu am 01. Juni 2014 von #Nordhausen aus nach #Silberhütte in den Unterharzer Märchenwald, wo so einige Überraschungen auf die großen und kleinen Fahrgäste warten. Der Sonderzug der HSB startet gegen 9.00 Uhr am Bahnhof Nordhausen Nord. In Silberhütte angekommen besteht die Möglichkeit, gleich an einer kurzen, geführten Wanderung durch den Unterharzer Märchenwald mit zahlreichen Überraschungen teilzunehmen oder sich erst einmal im Bereich des Waldhofes zu stärken. Hier werden die Märchenwaldwanderungen bis zur Abfahrt des Sonderzuges mit einem bunten Rahmenprogramm in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Selketalbahn e.V. und Unterharzer Waldhofverein Silberhütte begleitet. Die Rückankunft des Sonderzuges in Nordhausen ist gegen 18.45 Uhr geplant. Karten für die Überraschungsfahrt zum Kindertag am 01. Juni 2014 von Nordhausen nach Silberhütte und zurück können direkt im Tourismus-Informationszentrum des Südharzer Tourismusverbands e.V. im Empfangsgebäude des Bahnhofes Nordhausen Nord (Tel. 03631/ 902154) erworben werden. Bei den Harzer Schmalspurbahnen werden Kartenbestellungen im Kundenservice unter kundenservice@hsb-wr.de entgegengenommen, nähere Informationen gibt es hier unter Telefon 03943/ 558-145.

Harzer Schmalspurbahnen blicken auf ein ereignis- und erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 zurück Auch 2014 interessante Projekte und Jubiläen rund um die historischen Bahnen

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Wernigerode – Die #Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) blickt auf ein ereignis- und erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 zurück. Trotz ungünstiger Witterungsbedingungen zu den touristisch relevanten Zeiten insbesondere im ersten Halbjahr waren wieder rund 1,1 Mio. Gäste zwischen #Wernigerode, #Nordhausen, #Quedlinburg und dem #Brocken unterwegs. Unter ihnen befand sich im Herbst auch der nunmehr 22.222.222. Fahrgast seit der Betriebsaufnahme durch die HSB vor über zwanzig Jahren am 01. Februar 1993. In Anbetracht der Rückgänge bei Fahrgastzahlen und Umsätzen konnte das gute Niveau im Durchschnitt der letzten Jahre gehalten werden. Neben umfangreichen Erhaltungsmaßnahmen und Investitionen in den Bereichen Infrastruktur und Fahrzeugpark wurde die beliebte Sonderfahrtenpalette ausgebaut und ein komplett neu gestalteter Internetauftritt erfolgreich an den Start gebracht. Auch weiterhin setzt die HSB verstärkte Akzente auf die Ausbildung von eigenem Nachwuchs. In 2014 sollen darüber hinaus die Rahmenbedingungen für die Erweiterung der Fahrzeugwerkstatt in Wernigerode gesetzt werden. Insgesamt waren 2013 trotz der Witterungsbedingungen wieder rund 1,1 Mio. Fahrgäste auf dem gesamten Streckennetz der HSB unterwegs. Davon nutzten die Brockenbahn 649.000 Gäste. Mit der Harzquerbahn im Bereich Nordhausen fuhren 248.000 und in den Zügen der Selketalbahn im vergangenen Jahr insgesamt 103.000 Gäste. Mit der Einführung des neu gestalteten Winterfahrplans 2012/13 konnte das Fahrtenangebot in der kalten Jahreszeit durch die Orientierung am jeweiligen Sommerfahrplan deutlich verbessert werden. Am 28. Oktober wurde der nunmehr 22.222.222. Fahrgast der HSB seit der Betriebsaufnahme am 01.02.1993 offiziell im Bahnhof Drei Annen Hohne begrüßt. Es wurde ein Umsatz von annähernd 12 Mio. Euro erzielt. Diesem Ergebnis stehen weiterhin steigende Aufwendungen in allen Geschäftsbereichen gegenüber, die eine Tarifanpassung ab dem 19. März 2014 unvermeidlich machen. Der Preis für die einfache Fahrt zum Brocken wird ab diesem Datum von allen Stationen im HSB-Netz einheitlich 23,00 € betragen, der Preis für die Hin- und Rückfahrt dann 35,00 €. Der entfernungsabhängige Tarif auf dem Streckennetz außerhalb des Brockens wird um 2 Cent pro gefahrenen Kilometer erhöht. Auch bei den Preisen für Mehrtagestickets, Minigruppenkarten sowie die touristischen Sonderangebote rund um die Bahnen werden entsprechende Anpassungen vorgenommen. Von den Änderungen unberührt bleibt der Bereich Nordhausen Nord – Ilfeld Neanderklinik, für den ein gemeinsamer und gesonderter ÖPNV-Tarif mit den Verkehrsbetrieben Nordhausen gilt. Außerhalb des fahrplanmäßigen Zugangebots stießen auf der Harzquer-, Selketal- und Brockenbahn auch insgesamt 216 Sonder- und Charterzüge auf reges Interesse bei Reiseveranstaltern und Individualgästen. Dazu gehörten neben den besonders bei Familien beliebten Osterhasen- und Nikolausfahrten wieder der Quedlinburger Brocken-Express oder die Fahrten in den Sonnenuntergang. Aber auch gänzlich neue Angebote hatten im vergangenen Jahr Premiere. So verkehrte der historische Triebwagen T1 erstmalig zu „Schlemmertouren“ durch das Selketal und beim „Tag der Eisenbahnmuseen“ wurden gleich mehrere museale Institutionen entlang des Streckennetzes besucht. Beide Angebote werden aufgrund des großen Erfolges in 2014 fortgeführt. Erstmalig fuhr im vergangenen Jahr der klassische Silvester-Express von Nordhausen aus zum Jahreswechsel auf den Brocken. Komplett neu gestaltet ging am 09. April auch der Internetauftritt der HSB unter der altbekannten Adresse www.hsb-wr.de in Betrieb. Mit drei neuen Themenwelten und einer verbesserten Übersichtlichkeit – verbunden mit einer emotionaleren Ansprache sowie einer stärkeren Kundenorientierung – konnte die Zahl der Seitenaufrufe der Homepage der HSB im vergangenen Jahr auf rund 4,2 Mio. gesteigert werden. „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ setzte im vergangenen und mittlerweile achten Aufführungsjahr die bisherige Erfolgsgeschichte fort. Seit der Uraufführung im Februar 2006 wurde das beliebte Gesamtevent aus Dampfzugfahrt im „Mephisto-Express“, der Aufführung im Goethesaal auf dem Brocken sowie dem „Mephisto-Mahl“ nunmehr 191 Mal vor nahezu ausverkauftem Hause aufgeführt. Am 13. April wurde der mittlerweile 40.000. Gast auf dem Brocken offiziell begrüßt. Karten für die diesjährige und am 25. April beginnende Saison sind unter www.hsb-wr.de sowie in allen Fahrkartenausgaben und Dampfläden der HSB erhältlich. An insgesamt dreizehn Fahrzeugen für den Personenverkehr fanden im vergangenen Jahr die gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen in verschiedenen deutschen Werkstätten statt. Dazu zählten neun Reisezugwagen, das Schienencabrio sowie die Dampflokomotiven 99 7222, 99 7240 und 99 7245. Weitere Untersuchungen wurden in der HSB-eigenen Fahrzeugwerkstatt in Wernigerode durchgeführt. So erhielt der Triebwagen 187 012 eine zustandsbezogene Untersuchung. An den Dampfloks 99 7234 und 99 7241 fanden Kesselfristuntersuchungen statt, Lok 99 7234 erhielt darüber hinaus in Wernigerode auch eine Bedarfsausbesserung. Eine weitere Untersuchung an einem Rollwagen wurde in 2013 ebenfalls abgeschlossen. Erneut zeichneten sich die rund 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HSB durch eine hohe Einsatzbereitschaft aus. Motiviert zeigten sich dabei auch die insgesamt zehn Auszubildenden, welche die Berufe des Industriemechanikers sowie der Bürokauffrau erlernen. Sie bekommen bei der HSB sehr gute Zukunftsperspektiven geboten. So wurden allein im vergangenen Jahr wieder drei Auszubildende nach erfolgreichem Lehrabschluss in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Eisenbahnbetrieb und Verwaltung übernommen. Insgesamt fünf neue Lehrlinge begannen ihre Ausbildung in 2013, vier weitere Ausbildungsplätze zum Industriemechaniker bietet die HSB in diesem Jahr an. Im Bereich der Infrastruktur setzte die HSB im vergangenen Jahr zahlreiche Baumaßnahmen um. Dabei wurden im Jahresverlauf unter anderem insgesamt rund 2.900 m Gleise erneuert sowie fünf Brücken und mehrere Bahnsteige saniert. Für die letztjährigen Maßnahmen war insbesondere die erstmalige zeitliche Bündelung verschiedener Bauvorhaben kennzeichnend. So ermöglichte die hierfür im Monat November vollzogene Vollsperrung der Selketalbahn sowie eines Teils der Harzquerbahn eine wesentlich schnellere und effizientere Durchführung als „Arbeiten unter dem rollendem Rad“. Während der rund vierwöchigen Sperrung sanierte die HSB drei Brücken und einen Bahnübergang im Selketal und führte umfangreiche Gleisbauarbeiten im Bereich von Eisfelder Talmühle durch. Aufgrund der guten Erfahrungen sind auch für den kommenden November wieder entsprechende Sperrungen für notwendige Baumaßnahmen in Vorbereitung. Weitere umfangreiche Sanierungsarbeiten fanden im Sommer im Bereich Netzkater statt. Hier erneuerte die HSB neben den Gleisen auch den Bahnsteig des gleichnamigen Haltepunktes und versah das Stationsgebäude mit einem neuen Außenanstrich. Des Weiteren wurde im Bahnhof Wernigerode der Mittelbahnsteig inklusive der zugehörigen Gleise 33 und 34 saniert. Zur Erhöhung der Sicherheit des Straßen- und Eisenbahnverkehrs nahm die HSB am 05. Dezember 2013 nach rund zweimonatiger Bauzeit eine neue Bahnübergangssicherungsanlage in der Nordhäuser Ricarda-Huch-Straße in Betrieb. Damit wurde der nunmehr 32. Bahnübergang auf dem gesamten Streckennetz erneuert. Im Februar dieses Jahres wurde im Südharz bereits mit dem Bau von zwei weiteren Bahnübergangssicherungsanlagen begonnen. Die Fertigstellung dieser Anlagen in Niedersachswerfen am Übergang „Kirchberg“ sowie in Ilfeld am „Rosensteg“ ist bis Mitte des laufenden Jahres vorgesehen. Neben dem Bau der neuen Sicherungsanlagen, denen im Bereich der Selketalbahn noch in diesem Jahr zwei weitere in Gernrode (Harz) sowie in Sternhaus Haferfeld folgen sollen, steht das Jahr 2014 aber auch im Zeichen der Fortführung größerer Projekte. So steht die HSB nach einem im Dezember 2013 erfolgten Gesellschafterbeschluss in Verhandlungen mit der Stadt Wernigerode zum Erwerb von Teilen des so genannten „Ochsenteichgeländes“. Das Bahnunternehmen plant hier in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Fahrzeugwerkstatt einen Erweiterungsbau, in dem zukünftig auch schwere Instandsetzungen von Dampflokomotiven aus Kostengründen in eigener Regie möglich sein werden. Im Jahr 2014 stehen neben den interessanten Projekten in Bereichen der Infrastruktur des Unternehmens auch zahlreiche runde Ehrentage an, die mit Sonderzügen oder Veranstaltungen gewürdigt werden. Dazu zählen beispielsweise am 30. April 2014 das zehnjährige Jubiläum des „Nordhäuser Modells“ oder auch der 30. Jahrestag der „Wiederaufnahme des Reisezugverkehrs auf der Strecke Straßberg – Stiege“ am 3. Juni 2014. Zum runden 100. Geburtstag der beiden beliebten Dampfloks „Pfiffi“ (99 6101) und „Fiffi“ (99 6102) wird es am 17. und 18. Mai 2014 Fotofahrten mit der „Pfiffi“ und dem Traditionszug der HSB geben. Die bewährte Zusammenarbeit mit den Landkreisen, Städten und Gemeinden als kommunale Gesellschafter der HSB, dem Land Sachsen-Anhalt und dem Freistaat Thüringen sowie deren finanzielles Engagement sollen auch in 2014 wieder die Grundlage für die vielfältigen Aktivitäten der HSB im Bereich Eisenbahn und Tourismus bilden. Die nominelle Zahl der vor den Gebietsreformen insgesamt ehemals zwanzig kommunalen HSB-Gründungsgesellschafter aus drei Bundesländern liegt gegenwärtig wieder bei neun. Die Stadt Gernrode gehört als ehemaliger Einzelgesellschafter seit dem 01.01.2014 per Gesetz zur Stadt Quedlinburg. Alle Informationen rund um die Schmalspurbahnen im Harz sind telefonisch unter 03943/558-0, im Internet unter www.hsb-wr.de sowie in allen Fahrkartenausgaben und Dampfläden erhältlich.

Unter Volldampf durch den Harz, aus Mindener Tageblatt

http://www.mt-online.de/magazin/journal/10593161_Unter_Volldampf_durch_den_Harz.html

Zum Brocken mit Dieter Hellmund / Unterwegs mit dem dienstältesten HSB-Lokführer VON SABRINA GORGES #Wernigerode (dpa). Es ist 10 Uhr. Dienstbeginn für Dieter Hellmund. In der Lok-Einsatzstelle der Harzer #Schmalspurbahnen (#HSB) in Wernigerode in Sachsen-Anhalt wartet Nummer #997245-6 auf ihren Einsatz. Hellmund klettert in den Lokführerstand. Seine Ledertasche kommt auf ihren Platz hinter der schmalen Tür. Wie immer. Wie schon seit 34 Jahren. „Das muss alles seine Ordnung haben“, sagt Hellmund, der in seinem schwarzen Arbeitsanzug fast wie ein Schornsteinfeger aussieht. Viel spricht er nicht. Er macht lieber. Bis zur Abfahrt zum 1125 Meter hoch gelegenen Brocken-Bahnhof bleiben ihm 55 Minuten. Wasser und Kohle nehmen, abschmieren und die Bremskontrollen – Routine für Urgestein Hellmund, den dienstältesten HSB-Lokführer. Lok und Lokführer eint das Baujahr 1956. Hellmund ist eher der stoische Typ. Er ist Triebfahrzeugschlosser und Absolvent der Lokfahrschule Güstrow. Seit 1972 ist er Teil der HSB, die …

HSB-Reisezugwagen werden derzeit im Dampflokwerk Meiningen untersucht

#Wernigerode – Nicht nur die Lokomotiven und Triebwagen der #Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) müssen in gesetzlich festgelegten Intervallen untersucht werden. Dies trifft auch für den insgesamt 86 Fahrzeuge umfassenden Reisezugwagenpark des kommunalen Bahnunternehmens zu. Und so steht derzeit bei acht Reisezugwagen die laut Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung für Schmalspurbahnen (#ESBO) vorgeschriebene Untersuchung an. Allein vier Fahrzeuge davon befinden sich zu diesem Zweck gerade im traditionsreichen thüringer #Dampflokwerk #Meiningen der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, welches in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. Zwei weitere Reisezugwagen werden ihren Weg dorthin noch in diesem Frühjahr antreten. Die Züge der Harzer Schmalspurbahnen befördern jährlich nicht nur rund 1,1 Mio. Fahrgäste. Auf dem 140,4 km umfassenden Streckennetz in Deutschlands nördlichstem Mittelgebirge legen sie Jahr für Jahr auch insgesamt über 700.000 Kilometer zurück. Für alle Fahrzeuge der HSB gelten dabei strenge gesetzliche Vorschriften. So ist laut ESBO beispielsweise vorgeschrieben, dass Eisenbahnfahrzeuge spätestens nach sechs Jahren untersucht werden. Bei entsprechend gutem Zustand der Fahrzeuge kann dieser Zeitraum auch auf maximal acht Jahre ausgedehnt werden. Anschließend stehen dann umfangreiche Untersuchungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an allen Fahrzeug-Baugruppen an. Dies trifft auch auf alle 86 Reisezugwagen der HSB (Baujahre 1897 – 1993) zu. Und so weilen seit November 2013 insgesamt sechs Reisezugwagen der Baujahre 1926 und 1932 in der laufenden Untersuchung, davon allein vier im Dampflokwerk Meiningen (Thüringen) und zwei weitere bei der Firma BMS Stahlbau GmbH in Ostritz (Sachsen). Unter den zurzeit in Meiningen untersuchten Fahrzeugen befindet sich auch einer der beiden beliebten Buffetwagen der HSB. Die Instandsetzung umfasst insgesamt mehrere Gewerke. Dazu zählen der Stahlbau, die Tischlerei (Innenausbau), die Polsterei, die Elektrik und die Lackierei. Untersucht und instandgesetzt werden auch die Fahrzeugrahmen, das Fahrwerk, die Bremsen sowie die Zug- und Stoßvorrichtungen. Die Fertigstellung der Fahrzeuge ist bis zum März 2014 vorgesehen, so dass diese der HSB wieder rechtzeitig zum Beginn der Sommersaison einsatzbereit zur Verfügung stehen. Im Frühjahr werden dann noch zwei weitere Reisezugwagen zur Untersuchung nach Meiningen gebracht. Mit von der Partie wird hierbei auch der „Barwagen“ aus dem bekannten „Mephisto-Express“ sein, welcher alljährlich zur Veranstaltung „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ eingesetzt wird. Das Meininger Dampflokwerk ist heute ein integraler Bestandteil der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH und mittlerweile die letzte größere Anlaufstelle für die Instandsetzung von Dampflokomotiven in Westeuropa. Stand über viele Jahrzehnte vorrangig die Aufarbeitung von Dampflokomotiven aller Spurweiten für die Deutsche Reichsbahn im Mittelpunkt, so wurden seit der politischen Wende in Deutschland jedoch auch zunehmend Dampflokomotiven privater Bahnen sowie weitere historische Schienenfahrzeuge in das Leistungsrepertoire aufgenommen. Und so sind dort mittlerweile auch nostalgische Reisezugwagen – wie etwa von der HSB – immer häufiger anzutreffen. Das auch überregional als „Thüringer Dampflokschmiede“ bekannte Werk kann bereits auf eine sehr lange Tradition zurückblicken. Am 06. und 07. September dieses Jahres findet dort anlässlich des 100. Werksgeburtstages ein großes Fest statt. Bei den entsprechenden Feierlichkeiten wird auch die HSB als langjähriger Kooperationspartner präsent sein. Herausgeber: Harzer Schmalspurbahnen GmbH Friedrichstraße 151 38855 Wernigerode Tel. 03943 558 117 Fax 03943 558 112 pressestelle@hsb-wr.de www.hsb-wr.de info@hsb-wr.de

Harzer Schmalspurbahnen Neue Werkstatt für alte Dampfloks geplant, aus mz-web

http://www.mz-web.de/quedlinburg/harzer-schmalspurbahnen-neue-werkstatt-fuer-alte-dampfloks-geplant,20641064,25845322.html

Die #Harzer #Schmalspurbahnen (#HSB) wollen in #Wernigerode für zehn Millionen Euro eine neue #Werkstatt bauen, um die in die Jahre gekommenen #Dampflokomotiven günstiger warten und reparieren zu können. Der Aufsichtsrat gab jetzt grünes Licht für den Neubau. wernigerode/MZ. Die Dampflokomotiven der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) sind in die Jahre gekommen. Immer öfter müssen die aus den 1950er Jahren stammenden Maschinen zur Reparatur ins Dampflokwerk im thüringischen Meiningen. Die eigene Werkstatt im Bahnbetriebswerk Westerntor in Wernigerode ist für Großreparaturen oder auch die alle acht Jahre stattfindenden Hauptuntersuchungen zu klein. Die Aufträge an das der Deutschen Bahn gehörende Meininger Dampflokwerk sind immens teuer und belasten zunehmen die Bilanz der Harzer Bahn. Allein eine Hauptuntersuchung, vergleichbar dem Tüv beim Auto, schlägt mit rund 600 000 Euro zu Buche. Das ist auf die Dauer zu teuer, meint man in der HSB-Führung. Jörg Bauer, der Oberste Betriebsleiter der Bahn, sagt: „Wenn man bedenkt, dass wir 25 Dampflokomotiven haben, von denen 17 bis 18 betriebsbereit sind, ist das eine ganze Menge Geld.“ Plan einer „gläsernen Werkstatt“ Seit langem wird deshalb bei der HSB überlegt, eine neue, große Dampflokwerkstatt zu bauen. Bereits seit mehr als zwei Jahren …

Harzer Schmalspurbahnen und TILLIG Modellbahnen stellen Dampflok „99 6101“ sowie weitere HSB-Modelle vor Originale und 1:87-Modelle treffen bei feierlichem „Rollout“ in Nordhausen zusammen

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#Nordhausen – Mit einem feierlichen „Rollout“ präsentierten heute Vormittag die Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) und die sächsische #TILLIG #Modellbahnen GmbH an der Lokhalle des Bahnhofs Nordhausen Nord neue Eisenbahnmodelle der beliebten Touristenattraktion. So trafen nicht nur zwei neue Reisezugwagen-Modelle im Maßstab 1:87 auf ihre originalen HSB-Pendants, ganz besonderer Blickfänger war insbesondere das gemeinsame „Ausrollen aus der Lokhalle“ vom brandneuen Modell der HSB-Dampflokomotive #„99 6101“ und ihrem unter Dampf stehenden Vorbild. Die originale „99 6101“ wurde 1914 bei der Firma Henschel gebaut und steht seit 1917 bei den Schmalspurbahnen im Harz im Einsatz. Im kommenden Jahr werden anlässlich ihres 100. Geburtstages verschiedene Sonderfahrten mit der Jubilarin stattfinden. Sie lassen seit jeher die Herzen von Jung und Alt höher schlagen: Die Dampflokomotiven der Harzer Schmalspurbahnen. Zur großen Freude unzähliger Touristen sowie der Einheimischen fahren die betagten Dampfrösser auch heute noch tagtäglich auf dem 140,4 km umfassenden Schmalspurbahnnetz durch den Harz. Zum Bestand der HSB zählen insgesamt 25 der schwarzen Boliden, die aus den Baujahren 1897 bis 1956 stammen und als ganz besonderer Sympathieträger entscheidend zur Attraktivität der Tourismusregion Harz beitragen. Doch nicht nur die Originale erfreuen sich einer großen Beliebtheit, im wachsenden Maße sind es insbesondere auch Miniatur-Modelle der HSB, welche in Gärten und Hobbykellern auf fantasievollen „Harz-Anlagen“ fahren oder liebevoll gepflegt in Vitrinen zur Schau gestellt werden. In den zurückliegenden Jahren haben sich bereits verschiedene Modellbahnhersteller des Themas „Harzer Schmalspurbahnen“ angenommen. Zumeist jedoch in der sogenannten und platzintensiven „Gartenbahn-Spurweite“ im Maßstab 1:22,5. Und so gehört die seit 1993 bestehende Firma TILLIG Modellbahnen GmbH aus Sebnitz (Sachsen) zu den wenigen, die sich der Nische „HSB“ im wohl populärsten Maßstab 1:87 („H0m“) verschrieben haben. Bereits im vergangenen Jahr legte der renommierte Hersteller in Zusammenarbeit mit der HSB das Modell eines Harzer Reisezugwagens auf, welches seitdem exklusiv und sehr erfolgreich durch das kommunale Bahnunternehmen verkauft wird. In Zusammenarbeit mit den Harzer Schmalspurbahnen entstanden auch die Modelle des „Feuerlösch-Kesselwagens“ der HSB sowie eines Güterwagens der Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn (NWE), die ebenfalls in den Verkaufsstellen der Bahn erhältlich sind. Jetzt wagte sich das sächsische Unternehmen erstmals an die Entwicklung eines Lokomotiv-Modells der HSB heran. Wieder in intensiver Zusammenarbeit mit der HSB entstand dabei im Maßstab 1:87 das feindetaillierte Modell der Dampflokomotive „99 6101“, welches heute Vormittag bei einem feierlichen „Rollout“ an der Lokhalle der Harzer Schmalspurbahnen in Nordhausen gemeinsam von TILLIG-Geschäftsführer Günter Kopp sowie HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener präsentiert wurde. Besonderer Blickfänger der effektvollen Präsentation war dabei das Zusammentreffen des neuen Modells mit seinem unter Dampf stehenden Original-Vorbild. Im direkten Vergleich der beiden Lokomotiven kam hierbei insbesondere die detailgetreue Nachbildung der HSB-Dampflok zur Geltung. Doch nicht nur das gelungene Modell der 99 6101 wurde am heutigen Vormittag an der Nordhäuser Lokhalle den anwesenden Pressevertretern präsentiert. Im Zuge des heutigen „Rollouts“ stellten beide Geschäftsführer mit dem „Barwagen“ aus dem beliebten HSB-„Mephisto-Express“ auch gleich eine weitere Modellneuheit von TILLIG im Maßstab 1:87 vor. Wie bereits bei der Dampflok kam es auch hier zu einem Zusammentreffen mit dem Original-Vorbild, mit dem jedes Jahr unzählige Besucher von „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ unterwegs sind und welches sich durch eine besonders auffällige Außengestaltung auszeichnet. Darüber hinaus wurde auch das Modell des seit dem vergangenen Jahr bei der HSB erhältlichen Reisezugwagens vorgestellt, welcher heute Vormittag ebenfalls mit seinem originalen Vorbild zusammentraf. Der Miniatur-„Barwagen“ der Harzer Schmalspurbahnen sowie das Modell des Reisezugwagens sind ab sofort in allen Verkaufsstellen der HSB sowie im Internet-Dampfshop unter www.hsb-wr.de erhältlich. Das neue Modell der Dampflokomotive 99 6101 ist demnächst im Modellbahn-Fachhandel erwerbbar. Zusätzlich ist eine weitere Dampflokomotive „99 6102“ – mit dem Vorbild entsprechenden Formänderungen – bereits jetzt als Schmalspur-Set mit Güterwagen dort vorrätig. Weitere Informationen hierzu können unter www.tillig.com abgerufen werden. Anlässlich des 100. Geburtstages der originalen Dampflokomotive 99 6101, welche im Rahmen von Sonderzugverkehren zumeist von Nordhausen aus zum Einsatz kommt, veranstaltet die HSB im kommenden Jahr am 17. und 18. Mai spezielle Foto-Sonderfahrten mit der Jubilarin. Die entsprechenden Tickets sind ab sofort bei der HSB erhältlich. Foto (HSB): Günter Kopp (links), Geschäftsführer der TILLIG Modellbahnen GmbH und Matthias Wagener, Geschäftsführer der Harzer Schmalspurbahnen GmbH, präsentieren die neuen Modelle vor der Original-Dampflok 99 6101 HISTORISCHES: Die Dampflokomotive 99 6101 der Harzer Schmalspurbahnen wurde 1914 bei der Firma Henschel ursprünglich für die Heerestechnische Prüfungskommission der Heeresfeldbahnen gebaut. Als Versuchslokomotive wurde sie seitens der Heeresfeldbahnverwaltung sogar im Harz getestet, verblieb anschließend jedoch noch drei Jahre bei der Heeresfeldbahn. Im Jahre 1917 wurde sie dann von der Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn (NWE) erworben und kehrte als „NWE 6“ in den Harz zurück. Als die Deutsche Reichsbahn im Jahre 1949 die Betriebsführung der Schmalspurbahnen im Harz übernahm, erhielt die Maschine ihre noch heute gültige Nummer 99 6101 und stand bis zum Ablauf der Kesselfrist im Jahre 1992 vorwiegend vor Güterzügen im Einsatz. 1993 wurde die Lokomotive von der HSB übernommen und der Interessengemeinschaft Harzer Schmalspurbahnen e. V. als Dauerleihgabe überlassen. Die betriebsfähige Aufarbeitung erfolgte vom August 1993 bis zum Mai 1994. Auch heute noch steht die 99 6101 für Sonderverkehre betriebsfähig zur Verfügung und wird dabei häufig von Nordhausen aus eingesetzt. Für die Heeresfeldbahn wurde im Jahre 1914 auch eine nahezu baugleiche Schwesterlokomotive der heutigen 99 6101 bei der Firma Henschel gebaut. Diese gelangte über die Nassauische Kleinbahn im Jahre 1920 auch zur NWE und wurde dort als „NWE 7“ eingereiht. Ab 1949 wurde die Lokomotive als 99 6102 in das Nummernschema der Deutschen Reichsbahn übernommen und stand bis 1986 auf den Harzer Schmalspurstrecken im Einsatz. Wie ihre Schwesterlok gelangte auch sie 1993 zur HSB, welche die Maschine dem Freundeskreis Selketalbahn e. V. als Dauerleihgabe überließ. Die betriebsfähige Aufarbeitung erfolgte 1997, es folgten viele Jahre des Einsatzes vor Sonderzügen. Seit 2008 ist die Lokomotive nach Ablauf der Kesselfrist abgestellt.

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