Killesbergbahn: Digitaler Start in die Saison, aus stuttgart.de

https://www.stuttgart.de/service/aktuelle-meldungen/maerz-2021/killesbergbahn-digitaler-start-in-die-saison.php

Eigentlich ist es für #Stuttgart eine Tradition: Das #Killesbergzügle, die #Liliputbahn in Stuttgarts Höhenpark mit ihren putzigen #Dampfloks, startet normalerweise am Karfreitag in ihre Jahressaison.

Doch weil durch Corona alles anders ist, gibt es dieses Jahr eine Neuheit: Der Auftakt findet #digital unter www.killesbergbahn.de statt.
Dafür hat sich die Stuttgarter Straßenbahnen AG (#SSB) als Betreiber der #Parkeisenbahn etwas einfallen lassen: Auf ihrer Internetseite stellt sie den #Killesbergpark als virtuelle Spielwiese für die Kinder vor. Wie auf einer Lern‐Landkarte können sich die Kleinen über das symbolisch dargestellte Gelände klicken. Kurzfilme und 360-Grad‐Panoramen stellen die Attraktionen in Stuttgarts aussichtsreichster Parkanlage vor. Natürlich kann man mit dem Dampfzügle auf filmische #Mitfahrt gehen oder sich vom #Lokführer das Tun und Treiben in der #Werkstatt der Bahn zeigen lassen.

Ab Karfreitag bis Ende der Osterferien findet sich dort auch ein Ostereiersuchspiel, bei dem es darum geht, was auf dem Killesberg (nicht) kreucht und fleucht,– dabei …

Öchsle Verein kauft Dampflok 99 651, aus Öchsle

Öchsle Verein kauft Dampflok 99 651

Historische Öchsle Lokomotive dauerhaft für die Museumsbahn gesichert.

#Ochsenhausen – Der #Öchsle Verein hat die #Dampflokomotive #99 651 endgültig erworben und dauerhaft für die Öchsle #Museumsbahn gesichert. Bereits 2016 kam die Lokomotive als #Leihgabe der Stadt #Steinheim an der Murr im Landkreis Ludwigsburg zum Öchsle. Der von vielen Wechselfällen geprägten Geschichte der Lok kann damit ein neues Kapitel hinzugefügt werden.

Erbaut 1918 von der #Lokfabrik #Henschel in Kassel war die Lok ursprünglich für einen Einsatz bei den Kaiserlichen #Heeresfeldbahnen in der Militärgeneraldirektion Warschau vorgesehen. Als die Lok fertig gestellt werden konnte, war der Erste Weltkrieg im Osten allerdings schon vorbei. Die #Sächsischen Staatseisenbahnen nutzten die Chance und erwarben die Lok 1919 mit einigen weiteren baugleichen Loks aus der Konkursmasse des Kaiserreichs. In Sachsen wurden die Loks als sechste Baureihe von Schmalspurloks als sächsische #VI K benannt und bewährten sich sehr gut. Als 1928 die Züge auf der Öchsle Strecke für die bis dahin alleine eingesetzten Mallet Maschinen zu schwer wurden, stationierte die Deutsche Reichsbahn die Lok 99 651 mit einer Schwesterlok nach Ochsenhausen um. In Ochsenhausen wurde die Lok schon bald zur Stammlok der Strecke und zog 1964 auch die Abschiedszüge des Personenverkehrs. 1965 stationierte die Bundesbahn die Lok zur #Bottwartalbahn zwischen #Marbach am Neckar und #Heilbronn um, wo die Lok noch bis 1969 zum Einsatz kam. Die Stadt #Steinheim nutzte anschließend die Chance und lotste die Lok auf einen #Denkmalsockel am Bahnhof Steinheim. Zum Glück blieb sie so in ihrem letzten Einsatzbereich erhalten, obwohl sie die meiste Einsatzzeit in Oberschwaben verbracht hatte. Dem Wind und Wetter schutzlos ausgesetzt, fristete die Lok dort bis 2016 ihr zum Schluss eher trauriges Dasein.

2016 konnte der Öchsle Verein die Lok als Leihgabe von der Stadt Steinheim übernehmen, nachdem man sich schon 1984 vergeblich um die Lok bemüht hatte. Damals wollte man sich jedoch partout nicht von der Lok trennen. In Ochsenhausen wurde zwischenzeitlich die Lok teilweise neu lackiert, ein neuer Holzboden im Führerhaus eingebaut, Glasfenster erneuert, die elektrische Anlage der Lok repariert und die Lok provisorisch rollfähig gemacht, um diese geschützt im Lokschuppen unterstellen zu können.

Weitere Arbeiten an der Lok, um die vollständige #Rollfähigkeit wieder herzustellen, sind relativ teuer. Größere Beträge wollte der Verein jedoch nicht in eine Leihgabe investieren. Die Bitte, den Leihvertrag durch einen Kaufvertrag zu ersetzen, stimmte der Gemeinderat von Steinheim nun zu. „Wir freuen uns, die Lok in unser Eigentum übernehmen zu können und bedanken uns bei der Stadt Steinheim für die gute Lösung“ freut sich Benny Bechter, Vorsitzender des Öchsle-Vereins. In den kommenden Monaten und Jahren sollen nun weitere Arbeiten an der Lok erfolgen, um diese museumsgerecht präsentieren zu können. Und wer weiß, vielleicht dampft die Lok ja auch eines Tages wieder.

Streckenschluss Härtsfeldbahn Initiative Abgeordnete und Bürgermeister wollen die Härtsfeldbahn auf der Strecke Neresheim-Dischingen fertig bauen und dann einen Regelbetrieb einrichten., aus Schwäbische Post

https://www.schwaebische-post.de/1956794/

Die Abgeordneten Winfried Mack (Land) und Roderich Kiesewetter (Bund) schlagen zusammen mit den Bürgermeistern Thomas Häfele aus #Neresheim und Alfons Jakl aus #Dischingen und in Abstimmung mit der #Härtsfeldmuseumsbahn vor, die restlichen 2,4 Streckenkilometer der Bahnstrecke Neresheim-Dischingen fertig zu bauen und die Strecke in einen #Regelbetrieb zu überführen. Diesen Vorschlag machen sie in einem gemeinsamen Schreiben an #Verkehrsminister Winfried #Hermann, wie sie in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt geben.

Wichtig ist demnach den Initiatoren die Verknüpfung dieser #Bahnstrecke Neresheim-Dischingen mit dem #Schnellbus Aalen Hbf-Unterkochen-Ebnat-Elchingen-Neresheim, der nach der Corona-Krise nach bisherigen Überlegungen im Stundentakt eingerichtet werden soll.

Der Verein Härtsfeldmuseumsbahn habe herausragende ehrenamtliche Arbeit beim #Wiederaufbau der Bahn geleistet. Dafür danke man den Vereinsmitgliedern sehr herzlich, so Mack und Kiesewetter. Man habe sich mit einem Brief an Verkehrsminister Winfried Hermann gewandt.

„In Abstimmung mit dem Verein Härtsfeld-Museumsbahn möchten wir Ihnen als ersten Schritt zu einer eventuellen Reaktivierung der Strecke einen konkreten Vorschlag unterbreiten“, so die Unterzeichner des Briefes. Man könne sich vorstellen, die Härtsfeldbahn zwischen Neresheim und Dischingen zu reaktivieren. Die Strecke sei, hauptsächlich in …

Das Öchsle – von der Lebensader zur Touristenattraktion, aus Schwäbische

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-biberach/ochsenhausen_artikel,-das-%C3%B6chsle-von-der-lebensader-zur-touristenattraktion-_arid,11297775.html

Das #Öchsle: Sein Name ist mit #Ochsenhausen genauso fest verbunden wie jener der ehemaligen Benediktiner-Reichsabtei. 1899 als eine von insgesamt fünf #Schmalspurstrecken der Königlich Württembergischen #Staatseisenbahnen mit Anschluss an die #Südbahn in Betrieb genommen, ist sie seit Jahrzehnten im #Museumsbetrieb. Jahr für Jahr lockt die Bahn Tausende Fahrgäste auf die Strecke zwischen Ochsenhausen und #Warthausen.

Heute ist das Öchsle die letzte vollständig erhaltene Schmalspurbahn der Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen.

Bereits 20 Jahre vor der offiziellen Inbetriebnahme hatten sich die Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen mit dem Bau eines #750-Millimeter-Schmalspurnetzes von #Biberach über Ochsenhausen nach Memmingen befasst.

Die Bahn bot ungeahnte Möglichkeiten
Auch eine Verbindung von Ochsenhausen über #Bad Wurzach nach #Roßberg sowie nach #Schwendi und #Laupheim war angedacht – umgesetzt wurden von den ambitionierten Plänen aber nur wenige. Doch für die Strecke von Warthausen über #Äpfingen, #Sulmingen, #Maselheim und #Reinstetten nach …

Öchsle-​Aktionäre packen bei Versickerungsbecken an, aus Schwäbische

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-biberach/warthausen_artikel,-%C3%B6chsle-aktionaere-packen-bei-versickerungsbecken-an-_arid,11297418.html

Die „#Aktionärstage“, an denen jedes Jahr im November circa 60 Helfer die Strecke der #Öchsle-Museumsbahn in Schuss halten, sind coronabedingt abgesagt worden. In der gewohnten Form jedenfalls, denn ersatzweise erledigte ein #Kernteam von zehn Freiwilligen, darunter die Öchsle-Aufsichtsräte Thomas Handtmann und Michael Ott sowie die Vorstände Peter Hirsch und Michael Schieble, eine Sonderaufgabe in #Warthausen.

Mit Hilfe von zwei Baggern wurde ein #Versickerungsbecken mit einer Grundfläche von 140 Quadratmetern ausgehoben und darin Bentonit, eine Ton-Mischung mit starker #Wasseraufnahme- und #Quellfähigkeit, verlegt. Somit ist ein geregelter Ablauf von #Regenwasser rund um die neue Wagenhalle sichergestellt, teilt die #Öchsle-Bahn AG mit.

Für den Bau der neuen Wagenhalle liegen inzwischen alle Genehmigungen …

Öchsle bereitet mehr als 14.000 Fahrgästen ein Vergnügen, aus Öchsle

Öchsle bereitet mehr als 14.000 Fahrgästen ein Vergnügen

Die #Museumsbahn #Öchsle hat eine besondere Saison hinter sich. Wegen der Corona-Pandemie musste der offizielle Saisonstart auf den 5. Juli verschoben werden. Dennoch nutzten trotz großer Einschränkungen mehr als 14.200 Personen bis zum 11. Oktober die Möglichkeit, während des Sommers mit dem Öchsle zwischen #Warthausen und #Ochsenhausen zu fahren.

„Wir sind mit dieser Resonanz sehr zufrieden, obwohl wir damit nur etwa ein knappes Drittel der Fahrgastzahlen der vergangenen Jahre erreicht haben“, sagt Andreas #Albinger, Geschäftsführer der Bahnbetriebsgesellschaft des Öchsle. Andere Einrichtungen hätten noch deutlich mehr Probleme gehabt. Albinger erinnert sich auch sehr gern an die Verleihung des Bürgerpreises des #Landesdenkmalstiftung Baden-Württemberg im September. „Das war eine sehr große Auszeichnung, insbesondere für die vielen Mitglieder und Helfer des #Schmalspurvereins“, erklärt Albinger. „Das Geld das wir dafür bekommen haben, werden wir wieder in die Restaurierung und Wartung unserer Fahrzeuge stecken“,freut sich auch der Vereinsvorsitzende Benny #Bechter sehr über die Würdigung des Landes, die durch eine namhafte Spende der Kreissparkasse Biberach noch erhöht wurde.

Mit einer #Sonderfahrt am 28. Juni hatte die Saison begonnen, die am 11. Oktober endete. Im Juli wurde zunächst nur Sonntags gefahren, die Frequenz wurde im August bis Mitte September auf den Donnerstag ausgeweitet. Auf Fahrten am Samstag wurde gänzlich verzichtet, da diese Fahrten im großen Umfang von Gruppen und Busreisegästen genutzt werden. „Solche Gäste waren jedoch nicht zu erwarten“, so Bechter. So fuhr das Öchsle in diesem Jahr lediglich 27 Mal durch die oberschwäbische Landschaft, davon waren immerhin sechs Sonderfahrten. Dabei kam der #Kindertag mit Zauberer Jo Brösele im August besonders gut an. Für viele große und kleine Besucher wurde die Fahrt mit dem Öchsle zu einem tollen Urlaubstag. Viele Sonderveranstaltungen und damit auch das große #Bahnhofsfest in Ochsenhausen, dass alljährlich tausende Besucher angelockt hatte, mussten jedoch wegen Corona ausfallen.

Der Verein und die Betreibergesellschaft hatten gemeinsam ein Hygienekonzept ausgearbeitet, das von den Fahrgästen sehr gut angenommen wurde. So musste eine Maske getragen werden und im Zug wurde auf eine Bewirtung verzichtet. Zudem wurden deutlich weniger Passagiere bei jeder Fahrt mitgenommen. „Wir hatten während der gesamten Saison keine Probleme oder Zwischenfälle. Unser Konzept hat sich voll bewährt“, betont Benny Bechter. Dennoch haben sich die Verantwortlichen dazu entschlossen, die geplante Winterdampf-Nikolausfahrt aufgrund der neuen Corona-Regeln schon jetzt abzusagen.

In den Wintermonaten wird sich der Verein in den beiden #Lokschuppen in Ochsenhausen und Warthausen erneut um die Pflege und Wartung der Loks und Waggons kümmern – allerdings nach den gültigen Abstandsregeln und mit Mundschutz. „Wir hoffen dass wir im kommenden Jahr planmäßig am 1. Mai in die Saison 2021 starten können“, sagt Bechter, „und damit wieder für etwas häufigeres Vergnügen für unsere Fahrgäste sorgen können.“

INFO: Das #Programm 2021 ist abhängig von der weiteren Entwicklung – Infos immer unter www.oechsle-bahn.de oder auf Facebook fb.me/oechslebahn

Schättere: Am 3. und 4. Oktober: Zwei Tage Museumsbahnbetrieb zum Saisonende, aus Schwäbische

https://www.schwaebische.de/landkreis/ostalbkreis/neresheim_artikel,-am-3-und-4-oktober-zwei-tage-museumsbahnbetrieb-zum-saisonende-_arid,11276091.html

Am kommenden Wochenende, 3. und 4. Oktober, kann man noch einmal mit der #Härtsfeld-Museumsbahn die Reise in das #Egautal und in das Lebensgefühl vergangener Zeiten eintauchen. „Na ja, die Wettervorhersage lautet eher herbstlich“, aber im Zug ist man ja unter Dach“, macht Werner Kuhn, der erste Vorsitzende des #HMB, Mut zu einem Ausflug nach Neresheim.

Wie immer an normalen Betriebstagen gilt am Samstag und Sonntag der #Regelfahrplan: Die #Museumszüge starten am Bahnsteig #Neresheim um 10.05, 11.20, 13.15, 14.35, 16 und 17.20 Uhr. Zurück geht es um 10.40, 11.55, 13.50, 15.10, 16.35 und 17.55 Uhr ab Bahnhof #Sägmühle.

Die jeweils ersten und letzten Züge sind #Triebwagenzüge, viermal am Tag verkehrt der #Dampfzug. Fahrräder und Kinderwagen werden in den Güterwagen kostenfrei mitgenommen. „Die notwendige Prozedur mit Erfassung der Fahrgäste beim #Fahrkartenkauf im Fahrkartenschalter hat sich ja gut eingespielt“, sagt Werner Kuhn, „aber dennoch gilt weiterhin: bitte beachten Sie die Hygieneregeln und bringen Sie etwas …

Öchsle erhält Bürgerpreis der Denkmalstiftung Baden-Württemberg, aus Öchsle

Öchsle erhält Bürgerpreis der Denkmalstiftung Baden-Württemberg

#Ochsenhausen – Ein besonderer Tag für das #Öchsle: Am Montagabend (28.09.2020) ist der Öchsle #Schmalspurbahn e.V. mit dem #Bürgerpreis der #Denkmalstiftung Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und soll für die weiteren Instandsetzungsarbeiten des Vereins verwendet werden. Die Kreissparkasse Biberach legte noch spontan 1.000 Euro dazu.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und natürlich auch über das #Preisgeld“, sagte Benny Bechter. „Das Geld bringt uns dem Ziel, unsere #Original-Diesellok wieder in Betrieb zu nehmen, ein großes Stück näher. Insbesondere in diesem von Corona gezeichneten Jahr können wir die Mittel sehr gut gebrauchen.“ Die Staatssekretärin und Kuratoriumsvorsitzende der Denkmalstiftung, Katrin Schütz, wies in ihrer Laudatio darauf hin, dass beim Öchsle das vorbildliche bürgerschaftliche Engagement zum Erhalt der Museumsbahn sehr ausgeprägt sei. Diese sei gerade bei technischen Denkmalen besonders zu würdigen. Das erfordere Spezialkenntnisse und auch ein großes Maß an Mut.
Rund 350 Mitglieder zählt der Schmalspurverein aktuell. Viele davon sind nicht nur passive Mitglieder, sondern unterstützen den Verein mit ehrenamtlicher Arbeit. Mehr als 10.000 geleistete Stunden bei den Fahrten und für die Wartung von Lokomotiven und Waggons kommen so jedes Jahr zusammen. Auch die Schienen, Bahnhöfe und Lokschuppen müssten immer wieder auf Vordermann gebracht werden.

Knapp 50.000 Fahrgäste jährlich honorierten diese Aufwand in den vergangenen Jahren. „Das Öchsle zählt sicher zu den größten touristischen Attraktionen in Oberschwaben“, betonte Katrin Schütz. Auch deshalb haben das Landesdenkmalamt und die Denkmalstiftung Baden-Württemberg das Öchsle bereits in der Vergangenheit immer wieder mit finanziellen Mitteln gefördert, um Erhalt und Betrieb der Museumsbahn zu gewährleisten.

Das Öchsle ist die letzte vollständig erhaltene Schmalspurbahn der Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen. Seit 35 Jahren verkehrt es regelmäßig auf der rund 19 Kilometer langen Strecke von Warthausen nach Ochsenhausen und zurück. Zwischen 1992 und 1995 sowie 2001 musste der Betrieb eingestellt werden. „Dem Verein, der Öchsle Bahn-AG und der Bahnbetriebsgesellschaft ist es gelungen, den Betrieb wiederaufzunehmen und die Fahrgastzahlen stets zu steigern“, sagte Ochsenhausens Bürgermeister Andreas Denzel. Genau dieser Dreiklang sei es, der den Erfolg des Öchsle ausmache“, erklärten Benny Bechter und Michael Schieble, Vorstandmitglied der Kreissparkasse Biberach, übereinstimmend.

Denzel versprach nochmals, dass die Sanierung des Lokschuppens in Ochsenhausen 2023 abgeschlossen sein sollte. Insgesamt stellt die Stadt dafür mehr als 660.000 Euro bereit. Schieble freute sich, dass der Verein auch einen hohen Sicherheitsstandard erreiche und zudem auch in den Sozialen Medien erfolgreich unterwegs sei. „Sie müssen Follower in fünfstelliger Höhe haben“, sagte Schieble mit einem Augenzwinkern an Benny Bechter gewandt.

INFO: Das Öchsle fährt bis 11. Oktober an allen Sonntagen zu den gewohnten Abfahrtszeiten ab Warthausen um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12.00 und 16.15 Uhr. Eine Reservierung wird dringend empfohlen unter Telefon 07352 922026. Für Kurzentschlossene ist die Mitfahrt natürlich auch ohne Reservierung möglich.

Die Öchsle Diesellok V 51 903 steht wieder auf ihren Rädern, aus Öchsle

Die Öchsle Diesellok V 51 903 steht wieder auf ihren Rädern

Erstmals seit 36 Jahren steht die #Öchsle #Diesellok wieder in ihrer ursprünglichen Spurweite von 750 mm auf den Gleisen im Bahnhof #Ochsenhausen. Dies stellt einen Meilenstein für die Aufarbeitung der #Lokomotive dar. Die Lok war nach Stilllegung des Öchsle nach Spanien verkauft und auf eine Spurweite von 1000 mm umgebaut worden. Für den Rückbau mussten die Achswellen neu hergestellt und die #Drehgestelle wieder verschmälert werden. Nun können die Arbeiten im #Lokschuppen weiter vorangetrieben werden.

Ochsenhausen – Hergestellt 1964 bei der Lokfabrik #Gmeinder in #Mosbach (Odenwald) ist die Lok fabrikneu zur #Bottwartalbahn geliefert worden. Nach Stilllegung der Bottwartalbahn wurde die Lok in Ochsenhausen stationiert und beförderte von 1969 bis 1983 die Güterzüge des Öchsle. Nach Ende des Güterverkehrs wurde sie von der Deutschen Bundesbahn verkauft und auf Meterspur umgebaut. Danach war sie als Bauzuglok viele Jahre in Spanien im Einsatz.
Nach jahrelangen Bemühungen gelang es bereits 2009 die Lok aus Spanien zurück zu holen. Erste Arbeiten an der Lok wurden schnell durchgeführt, teure anstehende externe Arbeiten führten dann aber zu einer Unterbrechung der Aufarbeitung. Nachdem der Öchsle Schmalspurbahnverein die Lok übernehmen konnte, wurden die Arbeiten in den vergangenen Jahren mit neuem Elan fortgeführt.
Größtes und teuerstes Problem für einen erneuten Einsatz beim Öchsle war die geänderte Spurweite.
Die Lösung wurde schließlich in einer Spezialwerkstätte in Ostritz, unmittelbar an der Neiße gelegen, gefunden. Dort wurden in den vergangenen Monaten die Räder von den Achswellen abgepresst, neue Achswellen gedreht, die Drehgestelle längs durchgeschnitten und schmäler wieder zusammengeschweißt, das Bremsgestänge abgeändert und zum Schluss alles wieder zusammengebaut. Nachdem die Kardanwellen der Lok die vorgegebenen Toleranzen überschritten, mussten auch diese erneuert werden. Diese Arbeiten erforderten viele Stunden Arbeit und einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag.

In der Werkstatt in Ochsenhausen wurden in der Zwischenzeit einige Anbauteile aus Zeiten des Bauzugeinsatzes am Rahmen entfernt und dieser anschließend vollständig entrostet und lackiert. Auch wurden die Puffer der Lok und die aufwendige Pufferführung hergestellt und an der Lok angebaut.

Am 11. September war es dann endlich so weit. Mit zwei Autokränen wurde die Lok gedreht und vorsichtig auf die Drehgestelle gesetzt. Auf Anhieb passte alles. Danach wurde die Lok in den Lokschuppen Ochsenhausen rangiert. Dort und in Warthausen werden die Arbeiten nun im Trockenen fortgeführt. Als nächstes müssen eine Überprüfung der Motoren und gegebenfalls notwendige Arbeiten an diesen erfolgen. Auch müssen viele Leitungen erneuert werden.

Auf jeden Fall wird die Lok wieder ihre rote Lackierung bekommen, mit denen sie vielen noch in Erinnerung ist. In Spanien war die Lok mit dem typischen Gelb für Baufahrzeuge lackiert worden. Die bereits abgebauten Motorhauben der Lok werden hierzu in Kürze bei einem Fachbetrieb lackiert. Nach dem Wunsch des Vereins soll die Lok bis in zwei bis drei Jahren wieder voll einsatzfähig sein.
Weitere Informationen zur Lok und eine Fülle von Bildern sind auf der Homepage des Öchsle zu finden unter www.oechsle-bahn.de
Für die Aufarbeitung der Lok hat der Verein eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Spendenkonto DE32 6545 0070 0000 6169 44. Stichwort „V51 903“.
Weitere Infos zum Projekt V51 gibt es hier (PDF).

INFO: Das Öchsle verkehrt noch jeden Sonntag bis einschließlich 11. Oktober. Abfahrt in Warthausen ist um 10.30 und 14.45 Uhr. Abfahrt in Ochsenhausen um 12.00 und 16.15 Uhr. Eine kostenlose Reservierung wird empfohlen. Für Kurzentschlossene ist eine Mitfahrt jedoch auch ohne Reservierung möglich.

Denkmaltag Die Schättere dampft wieder durch das Egautal, aus Heidenheimer Zeitung

https://www.hz.de/meinort/dischingen/denkmaltag-die-schaettere-dampft-wieder-durch-das-egautal-51290698.html

Die #Härtsfeld-Museumsbahn fährt am 13. September beim Tag des offenen Denkmals wieder ab #Neresheim bis zur #Sägmühle. Der #Gleisbau wurde inzwischen weiter fortgesetzt.
Corona hat auch bei der Härtsfeld-Museumsbahn (#HMB) eine deutliche Terminverschiebung zu verantworten: Die Eröffnung der #Neubaustrecke zum #Härtsfeldsee wird nicht im jetzigen September, sondern voraussichtlich erst zum Saisonbeginn 2021 stattfinden. Aber dennoch steht bei dem rührigen Verein auch 2020 noch einiges auf dem Terminplan.

Am Sonntag, 13. September, fahren die Züge zum Tag des offenen Denmals nach Regelfahrplan und der denkmalgeschützte Bahnhof #Dischingen ist zur Besichtigung geöffnet. Auch die Modelbahnanlage wird dort wieder aufgebaut – mit neuen Modellen der Lok 11 und 12. In Neresheim starten die #Oldtimer- Omnibusfahrten mit Anschlusshalt am Bahnhof Sägmühle.

Am 3. und 4. Oktober finden dann zwei Betriebstage statt. Möglicherweise wird es das letzte Mal sein, dass es heißt „Sägmühle Endstation“. An allen Betriebstagen wird nach Regelfahrplan gefahren. Geplant ist außerdem, die …