Archiv der Kategorie: Thüringen

Geschichte der Bimmelbahn aufgerollt, aus otz.de

https://altenburg.otz.de/web/altenburg/startseite/detail/-/specific/Geschichte-der-Bimmelbahn-aufgerollt-1287436235

#Gera. Seit Ende vergangener Woche liegt ein neues Buch in den Auslagen der Buchhändler. Geschrieben hat es ein gebürtiger Geraer, der seit vielen Jahren in Zeitz zu Hause ist. ­Dietmar Franz widmete sich bereits 1987 und 1998 in kleineren Publikationen zur #Schmalspurbahn, die von 1901 bis 1969 von #Gera-Pforten in Richtung #Meuselwitz unterwegs war.

Jetzt hat der Autor gemeinsam mit Rainer Heinrich die „Bimmelbahn“ wiederum in den Blick genommen und legt einen 350 Seiten starken, großformatigen Band vor, der reich illustriert die Geschichte der Schmalspurbahn weiter vertieft. Insgesamt 650 Fotos, davon 150 Farb- und 500 Schwarz-Weiß-Aufnahmen sowie rund 200 Grafiken, Zeichnungen, Fahrpläne und Faksimile hat er unter dem Titel „Die Schmalspurbahn Gera-Pforten–#Wuitz– #Mumsdorf“ zusammengetragen.

Betriebe mit Anschluss an #Straßenbahn aufgeführt
Im Untertitel betont Franz eine Thematik, der das hintere Drittel des Buches gewidmet ist: der Güterverkehr auf der Geraer Straßenbahn …

Schmalspurbahn Gleise bekommen neuen Schotter, aus mz-web.de

https://www.mz-web.de/landkreis-harz/schmalspurbahn-gleise-bekommen-neuen-schotter-31143336#

#Silberhütte/#Straßberg – Reger Betrieb wird in den kommenden Nächten auf den Strecken der #Harzquer- und #Selketalbahn herrschen: Die Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) will in den kommenden Wochen Gleise sanieren. Dazu sei in der Nacht zum 22. August in Silberhütte und in der Nacht zum 23. August in Straßberg eine so genannte #Gleisstopfmaschine im Einsatz, teilte das Unternehmen mit.

Arbeiten sorgen für mehr Sicherheit und Fahrkomfort

Bei der Maschine ist der Name Programm: Sie hebt die Gleise ein Stück an, und Schotter wird drunter gestopft. Die Arbeiten dienten der Sicherheit und dem Fahrkomfort, heißt es in einer Mitteilung, auch eine möglichst geringe Geräuschentwicklung für die Anwohner …

Volksbank spendet für Saisonabschlussfahrt der Parkeisenbahner, aus otz.de

https://gera.otz.de/web/gera/startseite/detail/-/specific/Volksbank-spendet-fuer-Saisonabschlussfahrt-der-Parkeisenbahner-1770192120

Für ihre geleisteten Dienste bei der #Parkeisenbahn organisiert der #Geraer #Wald-Eisenbahn-Verein für die Parkeisenbahner jedes Jahr als Dankeschön eine Abschlussfahrt. Im vergangenen Jahr stand unter anderem das Feldbahnmuseum in Frankfurt auf dem Programm. Stefanie Bärthel und Lisa Tischendorf von der Volksbank Gera Jena Rudolstadt überbrachten am Dienstag 500 Euro für den diesjährigen Ausflug an Hilmar Schmidt und …

Vier Auszubildende starten bei den Harzer Schmalspurbahnen ins Berufsleben, aus HSB

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#Wernigerode – Zum 1. August haben wieder vier neue #Lehrlinge eine #Ausbildung bei der Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) begonnen. Die jungen Männer werden in den kommenden dreieinhalb Jahren den Beruf des Industriemechanikers erlernen und setzen damit die mittlerweile 21-jährige Ausbildungstradition bei der beliebten #Dampfeisenbahn fort.
Nach den ersten Lehrtagen in der Fahrzeugwerkstatt starteten die Berufsanfänger gleich heute früh erstmal zur traditionellen Rundtour durch den Harz, um das umfangreiche #Streckennetz ihres neuen Arbeitgebers zu erkunden und kennenzulernen. In Begleitung von HSB-Personalchef Eckhard #Wolter, HSB-Personalreferentin Anne Walther und Jugend- und Auszubildendenvertreter Kees de Vries ging es dabei von Wernigerode über #Quedlinburg, durch das #Selketal nach #Nordhausen und bis hinauf zum #Brocken, wo ihnen die diversen Bahnhöfe und Betriebsstätten der Bahn vorgestellt wurden.
Die Größe und Vielfalt des kommunalen Bahnunternehmens beindruckten die jungen Leute sehr, und so freuen sich Pascal Maurice Dressler, David Koch, Jakob Lindner und Alexander Michael Mänz ganz besonders auf ihre Ausbildung zum Industriemechaniker. Denn bei kaum einem anderen Arbeitgeber wird ihnen eine derart vielschichtige Mischung aus alter und moderner Technik mit einer Bandbreite von Fahrzeugen der Baujahre 1897 bis 1999 geboten. Gerade diese besondere Verbindung von Tradition und Moderne begeistert immer wieder junge Menschen und bietet sehr gute Voraussetzungen für eine umfassende Berufsausbildung. Und das spricht sich seit einigen Jahren auch zunehmend überregional herum. So kommen die Berufsstarter in steigendem Maße aus entfernteren Regionen, um ihre Ausbildung bei den Harzer Schmalspurbahnen zu absolvieren. Zwei der neuen Lehrlinge stammen aus den Regionen Dresden und Leipzig, die anderen beiden kommen aus der Harzregion.
Unter den gegenwärtig rund 260 Beschäftigten befinden sich aktuell insgesamt fünfzehn Auszubildende zum Industriemechaniker, zwei zur Kauffrau bzw. –mann
für Büromanagement sowie ein Dualstudent im technischen Bereich. Seit 1997 haben schon 61 Auszubildende eine Lehre bei der beliebten Dampfeisenbahn absolviert, darunter Industriemechaniker, Bürokaufleute, aber auch ein Energieelektroniker sowie ein Fachinformatiker. Die meisten von ihnen sind heute im erlernten Beruf bei der HSB tätig oder haben sich intern wie extern weiterqualifiziert, denn alle Absolventen erhielten bislang die Möglichkeit auf ein festes Arbeitsverhältnis.
Auch im nächsten Jahr wird die HSB wieder freie Ausbildungsplätze anbieten. Bewerbungsunterlagen für einen Ausbildungsbeginn in 2019 können bei Interesse ab sofort eingereicht werden.
Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung sucht die HSB darüber hinaus auch ingenieurtechnische Fachkräfte aus den Bereichen Eisenbahnbetrieb, Fahrzeuginstandhaltung und Infrastruktur. Zudem gibt es ca. vierteljährlich Einstiegsmöglichkeiten – auch für Quereinsteiger – als Zugschaffner und Lokheizer mit perspektivischer Weiterqualifizierung zum Zug- bzw. Triebfahrzeugführer. Bewerbungen können jederzeit bei den Harzer Schmalspurbahnen eingereicht werden. Informationen zu allen Jobangeboten der HSB sind im Internet unter www.hsb-wr.de erhältlich.

Sonderfahrt mit historischer Dampflok, aus Thüringer Allgemeine

https://nordhausen.thueringer-allgemeine.de/web/nordhausen/startseite/detail/-/specific/Sonderfahrt-mit-historischer-Dampflok-1749498070

Zu einer Sonderfahrt vom Bahnhof #Nordhausen-Nord der Harzer #Schmalspurbahnen lädt am 7. Juli die Interessengemeinschaft Harzer Schmalspurbahnen ein. Gefeiert wird einmal das 130. Jubiläum der #Streckeneröffnung der Teilstrecke #Mägdesprung #Harzgerode der ältesten Schmalspurbahn im Harz, der „Gernroder Harzgeroder Eisenbahn“ oder #Selketalbahn. Zum Zweiten wird der Zug von der Vier-Zylinder-Dampflok #99 5906 gezogen, die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiert. Die Dampflok verbrachte einen großen Teil ihres Arbeitslebens im Ostharz und zog dort unermüdlich Personen- und …

Ärger bei der Schmalspurbahn Mehrere Beschäftigte wechseln zur Konkurrenz – aus Frust, aus mz-web.de

https://www.mz-web.de/landkreis-harz/aerger-bei-der-schmalspurbahn-mehrere-beschaeftigte-wechseln-zur-konkurrenz—aus-frust-30122294

#Harzgerode –
Die Technik- und #Personalprobleme der Harzer #Schmalspurbahnen (#HSB) sind weiter nicht gelöst. Darüber informierte Geschäftsführer Matthias Wagener zur jüngsten Stadtratsitzung der Stadt Harzgerode.
Fehlten im vergangenen Jahr die #Heizer, sind es nun die #Zugbegleiter, die die HSB zu wenig hat (die MZ berichtete). Zwar habe es im vergangenen Dreivierteljahr 20 Abgänge in allen Abteilungen gegeben, es seien aber auch 20 neue Mitarbeiter eingestellt worden.
Doch die Konkurrenz ist groß. Einige ehemalige Zugbegleiter hätten laut Wagener arbeitnehmerfreundlichere Vollzeitangebote bei anderen Unternehmen wie #Abellio bekommen. Zugbegleiter der HSB werden dagegen in Teilzeit angestellt und zumeist über die Wintersaison wieder entlassen.

Drei #Dampflokomotiven sind zudem noch nicht wieder einsatzbereit. Zwei Fahrzeuge stehen in der Werkstatt in Wernigerode, das dritte im #Dampflokwerk in Meiningen. „Normalerweise prüfen wir alle Loks im Winter, so dass zum Beginn des Sommerfahrplans alles fertig ist“, sagt Matthias Wagener. „Aber dieses Jahr warten wir immer noch auf …

Sommerfahrplan der Harzer Schmalspurbahnen tritt am 28.April in Kraft, aus HSB

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#Wernigerode – Am 28. April tritt bei der Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) der diesjährige #Sommerfahrplan in Kraft. Er gilt bis einschließlich 27. Oktober und umfasst das ausgedehnte Fahrtenangebot der Vorjahre. Sonderfahrten mit dem #Traditionszug und anderen historischen Fahrzeugen der HSB ergänzen das reguläre Zugangebot.
Auch beim diesjährigen Sommerfahrplan bietet die HSB wieder ein vielfältiges Fahrtenprogramm auf ihrem 140,4 km umfassenden Streckennetz zwischen Wernigerode, #Quedlinburg, #Nordhausen und dem #Brocken an. Dabei wird der höchste Berg des Harzes als besonders beliebter Anlaufpunkt täglich insgesamt elfmal angesteuert. Der erste Zug zum Gipfel verlässt Wernigerode bereits um 8:55 Uhr, die letzte Fahrt des Tages startet in der „Bunten Stadt am Harz“ um 16:25 Uhr. Vom Gipfel geht es wie in den Vorjahren letztmalig um 18:31 Uhr talwärts. Auch die Fahrgäste aus dem Südharz erreichen den Brocken wieder täglich auf direktem Wege. Wie gewohnt startet der #Dampfzug um 10:24 Uhr in Nordhausen und erreicht sein Ziel um 13:44 Uhr. Die Bedürfnisse des Schülerverkehrs werden hierbei vorrangig sowie die Anschlüsse aus Richtung Erfurt, Halle (Saale) und Kassel auch weiterhin so weit wie möglich berücksichtigt.
Ein neues attraktives Angebot für Hin- und Rückfahrten hält die HSB für alle diejenigen Brockenfahrer bereit, die nicht in den stark frequentierten Vormittagsstunden auf den Gipfel fahren möchten. Mit dem ermäßigten „#Nachmittagstarif“ können beispielsweise die Zugabfahrten um 14:55 Uhr ab Wernigerode bzw. 15:46 Uhr ab #Drei Annen Hohne sowie alle nachfolgenden Züge genutzt werden.
Neben den regulär verkehrenden Zügen bietet die HSB auch insgesamt 47 Sonderfahrten mit dem nostalgischen Traditionszug zum Brocken an. Neben einer fachkundigen Reiseleitung, einem Begrüßungstrunk und dem Eintritt ins Brockenhaus ist hier auch jeweils eine Sitzplatzgarantie enthalten. Weitere thematische Sonderfahrten führen ebenfalls auf den Brocken sowie ins gesamte Streckennetz.
Auf der #Selketalbahn von Quedlinburg über #Alexisbad, #Harzgerode, #Stiege und
#Hasselfelde nach #Eisfelder Talmühle wird es im Regelverkehr das gewohnte Fahrtenangebot der Vorjahre geben. Allerdings wird der hier von Donnerstag bis Samstag verkehrende zweite Dampfzug als Triebwagen gefahren. Ausschlaggebend hierfür ist die derzeit angespannte Fahrzeugsituation bei der HSB, die durch zeitliche Verzögerungen bei Untersuchungen und Reparaturen von #Dampflokomotiven und #Reisezugwagen verursacht wurde. Erstmalig in der Geschichte des kommunalen Unternehmens stehen damit zu Beginn des Sommerfahrplans nicht genügend einsatzfähige Fahrzeuge zur Verfügung. Darüber hinaus ist es trotz verstärkter und fortlaufender Anstrengungen zur Personalgewinnung bislang nicht gelungen, hinreichend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Eisenbahnbetriebsdienst zu gewinnen. Demographische Entwicklung und wachsender Fachkräftemangel, wie bei vielen weiteren Unternehmen der Verkehrs- und Dienstleistungsbranche gestaltet sich auch für die HSB die Suche nach geeignetem Personal zunehmend schwieriger. Interessierte Bewerber können sich hier jederzeit auf der Homepage unter www.hsb-wr.de bzw. im persönlichen Gespräch zu den gegenwärtig offenen Stellen bei der HSB informieren. In Folge der weiterhin fehlenden Mitarbeiter wird der zweite Dampfzug im Selketal auch nach Rückkehr aller derzeit noch zu untersuchenden Fahrzeuge weiterhin zunächst als Triebwagen verkehren. Der tägliche Dampfbetrieb auf der Selketalbahn wird jedoch für die gesamte Sommersaison gewährleistet.
Nähere Informationen zum neuen Sommerfahrplan sind in allen Verkaufsstellen der HSB, telefonisch unter 03943/558-0 sowie auf der Homepage des Unternehmens erhältlich.

Harz: Harzer Schmalspurbahnen verbessern ihren Kundenservice an unbesetzten Stationen Dynamische Fahrgastinformation mit Satellitentechnik, aus HSB

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#Wernigerode – Fahrgäste, die an personell unbesetzten Stationen in die Züge der Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) einsteigen möchten, werden ab sofort noch besser über Abfahrtszeiten informiert. Auf #digitalen #Anzeigegeräten erhalten sie via Satellit aktuelle „#Echtzeit“-Angaben zu den nächsten Zugabfahrten und über mögliche Abweichungen bei den Fahrzeiten. In Anwesenheit von Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel nahm die HSB heute in Wernigerode die zuvor intensiv erprobte dynamische #Fahrgastinformation (#DFI) offiziell in Betrieb. Webel, der vor vier Jahren schon den offiziellen Startschuss für das ehrgeizige Projekt gegeben hatte, lobte die Verbesserung für die Gäste der beliebten Dampfeisenbahn: „Für die Qualität des Nahverkehrs in unserem Land spielt die aktuelle Information der Nutzer eine immer wichtigere Rolle, gerade auf Stationen, an denen keine persönliche Auskunft möglich ist. Hier bei den Harzer Schmalspurbahnen ist es uns nun gelungen, auch den touristischen Verkehr des Landes dabei miteinzubeziehen.“
In vielen großen Städten werden sie bereits erfolgreich eingesetzt: Elektronische Informationssysteme zum Verkehr von Bahnen und Bussen, die an den Stationen nicht nur über die fahrplanmäßigen Abfahrtszeiten, sondern vielmehr auch über aktuelle Änderungen informieren. Seit heute bietet nun auch die HSB ihren Fahrgästen diesen besonderen Service an. Und zwar an allen Stationen, an denen keine Unternehmensmitarbeiter vor Ort eingesetzt werden. Insgesamt handelt es sich dabei um 41 von 48 Stationen im 140,4 km umfassenden Streckennetz der HSB. Auf elektronischen DFI-Anzeigegeräten werden hier nun nicht nur die planmäßigen Abfahrten der nächsten Züge angekündigt, sondern auch Informationen zu möglichen Abweichungen dargestellt. Das gleiche Angebot können Fahrgäste zusätzlich auch am Bahnhof Nordhausen Nord wahrnehmen, obwohl dieser mit Personal besetzt ist.
Mit der innovativen Informationstechnologie verbessert die HSB nicht nur ihren Kundenservice. Sie ist auch die erste dampfbetriebene Eisenbahn Deutschlands, die in ein übergeordnetes Echtzeit-Auskunftssystem für den Nahverkehr
eingebunden ist. Mit finanzieller Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt wurde das bereits vielfach verwendete Echtzeit-Informationssystem der landeseigenen Nahverkehrsservicegesellschaft Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) implementiert und an die besonderen Gegebenheiten im Harz angepasst. Dabei gestaltete sich die Einbindung des vielfältigen historischen Fahrzeugparks sowie der geografischen Besonderheiten des Harzes als besondere Herausforderung und bedurfte einer technischen Sonderlösung. Mittels „mobiler Serviceterminals“ der HSB-Zugbegleiter werden die Züge vor der jeweiligen Abfahrt zunächst im System angemeldet. Während der Fahrt gleichen dann an Bord befindliche Computer die aktuellen Positionsdaten an insgesamt 460 GPS-Meldepunkten entlang des gesamten Streckennetzes mit den hier hinterlegten Sollfahrzeiten ab und leiten das Ergebnis über Satellit an das rechnergestützte Betriebsleitsystem der NASA (INSA-RBL) weiter. Aus diesem Datenpool werden die ermittelten Echtzeit-Werte daran anschließend an die Anzeigegeräte der einzelnen Bahnhöfe und Haltepunkte übermittelt. Insgesamt waren seit dem Sommer 2014 rund vier Jahre intensiver Tests in mehreren Phasen erforderlich, um die Erprobung des durch die besonderen Anforderungen sehr komplexen und feinschichtigen Systems nun erfolgreich abschließen zu können.
Und so zeigten sich heute die am Bahnhof Wernigerode-Hasserode anwesenden Gäste, unter ihnen Wernigerodes Oberbürgermeister und HSB-Aufsichtsrats-vorsitzender Peter Gaffert sowie Dirk Michelmann, Fachbereichsleiter Strategie und Steuerung des Landkreises Harz, sichtlich beeindruckt von der Präsentation der dynamischen Fahrgastinformation, die NASA-Geschäftsführer Rüdiger Malter vor Ort anschaulich erläuterte. HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener dankte dem Minister für die finanzielle Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt und würdigte auch die bislang geleistete Arbeit der beteiligten und ebenfalls vor Ort anwesenden Projektpartner. Hierzu gehören die projektbetreuende Wernigeröder EITIE GmbH & Co. KG sowie der Softwarehersteller AMCON GmbH. Die neue dynamische Fahrgastinformation reiht sich nahtlos in weitere Maßnahmen des kommunalen Bahnunternehmens ein, bei denen bislang der nostalgische Charme des Dampflokbetriebs und moderne Technik zusammengefügt wurden.

Bahnübergang in Drei Annen Hohne wird ab sofort mit Posten gesichert Kurzfristige Maßnahme dient der Erhöhung der Sicherheit

#Wernigerode – Die Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) sichert seit heute einen viel befahrenen #Bahnübergang in #Drei Annen Hohne mit einem #Bahnübergangsposten. Ziel ist es, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer kurzfristig zu erhöhen. Bis zur Errichtung der geplanten technischen Sicherungsanlage dient die Maßnahme zunächst als Übergangslösung.
Bislang warnten am Bahnübergang der nach Elbingerode führenden Straße Andreaskreuze, Übersicht und hörbare Signale vorm Herannahen der Züge. Doch ab sofort erhöht die HSB hier nun ihre Sicherungsmaßnahmen. Ein Posten sperrt seit heute den Bahnübergang bei Zugfahrten mit provisorischen Lichtzeichen und Schranken ab. Diese werden bis zur geplanten Errichtung der technischen Bahnübergangssicherung mit Lichtzeichenanlage und Halbschranken zur Erhöhung der Verkehrssicherheit des Straßen- und Schienenverkehrs dienen.
Das Planfeststellungsverfahren für die technische Sicherung des Bahnübergangs an der Elbingeröder Straße läuft bereits seit einigen Jahren, ein Planfeststellungsbeschluss ist derzeit jedoch noch nicht abzusehen. Erst vor einem halben Jahr hatte sich am Bahnübergang ein Unfall mit einem Bus der Harzer Verkehrsbetriebe ereignet. Die HSB hatte seitdem gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Harz nach verkehrsorganisatorischen Lösungen zur Verbesserung der Sicherheit gesucht. Insbesondere für längere Straßenfahrzeuge ergeben sich teilweise schwierige Wartesituationen, da der Bahnübergang im Einmündungsbereich der Elbingeröder Straße zur Landesstraße 100 liegt. Nachdem entsprechende Lösungen bislang nicht gesehen wurden, entschied sich die HSB jetzt kurzfristig zur Einrichtung der Postensicherung.
Auf dem insgesamt 140,4 km umfassenden Streckennetz der HSB befinden sich aktuell 202 Bahnübergänge. 41 davon sind mittlerweile mit technischen Sicherungsanlagen ausgestattet. Für 22 weitere Bahnübergänge ist perspektivisch eine technische Sicherung vorgesehen. Neben der geplanten Anlage in Drei Annen Hohne laufen momentan auch noch
Planfeststellungsverfahren für drei Bahnübergänge im Stadtgebiet von Wernigerode. Weitere Planungen erfolgen derzeit auch zur technischen Sicherung von zwei Bahnübergängen in Gernrode und Güntersberge.

Herausgeber:
Harzer Schmalspurbahnen GmbH
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Zukünftige Aufgaben im Blick, notwendige Preisanhebungen und neue Ticketangebote für die Fahrgäste
#Wernigerode – Die Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) blickte bei ihrer heutigen Pressekonferenz in Wernigerode auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Geprägt wurde es vor allem durch extreme Wetterlagen, die aber das hohe Niveau der Fahrgastzahlen und Umsätze der Vorjahre nicht wesentlich beeinträchtigen konnten. Erstmals in der Geschichte der HSB führte Personalmangel zu einem viermonatigen Ersatz einzelner Zugverbindungen durch Busse im Selketal. Die forcierte #Personalgewinnung bildete einen besonderen Schwerpunkt des vergangenen Jahres. Sie wird gemeinsam mit der Instandhaltung des Fuhrparks sowie der #Streckeninfrastruktur auch zukünftig eine der zentralen Kernaufgaben der HSB darstellen, um als touristisches Eisenbahnunternehmen weiterhin attraktive Angebote unterbreiten zu können. Noch in 2018 wird der Baubeginn für die neue #Dampflokwerkstatt in Wernigerode angestrebt. Trotz notwendiger Preisanhebungen bietet die HSB für ihre Fahrgäste ab dem Frühjahr neue Ticketvergünstigungen an, von denen Brockenreisende und Familien profitieren.
Schneeverwehungen, Hochwasser und Stürme, die erstmals auch im Sommer über den Harz hinweg fegten: Zum Teil extreme Wetterverhältnisse sorgten im vergangenen Jahr zu touristisch relevanten Zeiten für witterungsbedingte Zugausfälle bei den Harzer Schmalspurbahnen. So verkehrten an insgesamt achtzehn Tagen – davon sechs im Sommer – keine Züge zum #Brocken. Dennoch konnte hinsichtlich der Reisendenzahlen das hohe Durchschnittsniveau der Vorjahre mit erneut über eine Mio. Fahrgästen auf dem 140,4 km umfassenden Streckennetz der HSB gehalten werden. Mit der Brockenbahn reisten rund 600.000 Gäste, auf der Harzquerbahn im Bereich #Nordhausen waren es 262.000 und mit den Zügen der #Selketalbahn fuhren insgesamt 89.000 Reisende. Das während der Ferienzeiten im Winterfahrplan 2016/17 wieder erhöhte Fahrtenangebot zum Brocken wurde von den Fahrgästen erneut sehr gut angenommen.
Im vergangenen Jahr erzielte die HSB bereits zum dritten Mal einen Jahresumsatz von über 13 Mio. Euro. Allerdings stehen diesem positiven Ergebnis erneut steigende Aufwendungen in allen Geschäftsbereichen gegenüber. Die diesjährige Anpassung der Ticketpreise wird am 1. März in Kraft treten. Nachdem bei der letztjährigen Tarifanpassung schon Vergünstigungen für Familien umgesetzt worden sind, wird es in diesem Jahr speziell für diese Zielgruppe mit dem
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„Familien-Tarif“ ein neues attraktives Angebot für alle Fahrten außerhalb des Brockens geben. Die Ticketpreise für die beliebten Brockenfahrten werden zwar auf 28 Euro für die einfache Fahrt und 43 Euro für Hin- und Rückfahrten angehoben. Gleichzeitig wird aber mit dem neuen „Nachmittags-Tarif“ für nur 37 Euro ein besonderer Anreiz für alle diejenigen geschaffen, die nicht in den stark frequentierten Vormittagsstunden auf den höchsten Berg des Harzes und zurück fahren. Neben der Gewinnung weiterer Fahrgäste erhofft sich die HSB mit diesem neuen Angebot auch eine Entzerrung der vormittäglichen Nachfragespitzen auf der Brockenstrecke.
Der auch in der Verkehrs- und Dienstleistungsbranche stetig zunehmende #Fachkräftemangel erreichte im Frühjahr 2017 mit deutlich wahrnehmbaren Auswirkungen die HSB. Erstmals in der über 25-jährigen Geschichte des kommunalen Unternehmens war der Ersatz einzelner Zugleistungen durch Busse im #Schienenersatzverkehr (SEV) unumgänglich. So musste die HSB ab dem 29. April aufgrund von Personalmangel im Eisenbahnbetriebsdienst rund 23 % der Zugleistungen im #Selketal durch SEV ersetzen. Durch nochmals intensivierte Maßnahmen bei der Personalgewinnung gelang es, schon ab Anfang Juli wieder mehr als 90 % der Verkehrsleistungen mit Zügen zu erbringen. Seit dem 2. September rollten dann wieder ausschließlich Züge durch das Selketal. Der tägliche #Dampfzugbetrieb wurde während der gesamten SEV-Phase beibehalten, der Verkehr auf dem übrigen Streckennetz war von den Maßnahmen nicht betroffen.
Die Erfolgsgeschichte von „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ ging in 2017 in eine weitere Runde. Die HSB begrüßte im Frühjahr nicht nur den mittlerweile 70.000. Gast seit der Premiere im Jahre 2006, sondern würdigte im Herbst auch die nunmehr 300. Aufführung mit einem besonderen Rahmenprogramm. Darüber hinaus waren im vergangenen Jahr wiederum die zahlreichen Sonder- und Charterzugfahrten sehr beliebt. So fuhren auf dem gesamten Streckennetz insgesamt 218 Extrazüge mit rund 55.000 Fahrgästen. Bei Familien mit kleinen Kindern waren erneut die Osterhasen- und Nikolausfahrten stark nachgefragt. Sehr gut frequentiert wurden ebenfalls die Traditionszüge zum Brocken sowie die Fahrten in den Sonnenuntergang oder die „Schlemmertouren“ durch das Selketal. Erfolgreich verliefen auch der „Advents-Express“ nach Nordhausen und der erstmals angebotene „Typisch Harz-Express“ nach #Harzgerode, der zur Förderung der Regionalmarke gemeinsam mit dem Harzer Tourismusverband e. V. (HTV) erstmalig organisiert worden war.
Für die zukünftige Instandhaltung des historischen Triebfahrzeugparks wird noch in diesem Jahr der Baubeginn der neuen Dampflokwerkstatt in Wernigerode
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schnellstmöglich angestrebt. Der Wernigeröder Stadtrat stellte hierfür am 22. Februar dieses Jahres mit dem Beschluss zum Auslegen des Entwurfs des Bebauungsplans auf dem Ochsenteichgelände die Weichen für den Abschluss des seit 2016 laufenden Baurechtsverfahrens. Davon unabhängig liefen die Instandhaltungsmaßnahmen in der über 90 Jahre alten Wernigeröder Fahrzeugwerkstatt der HSB auf Hochtouren. Hier sowie in verschiedenen deutschen Werkstätten fanden erneut umfangreiche Untersuchungen und Reparaturen an den Fahrzeugen statt. So wurden bis Februar dieses Jahres an insgesamt 37 Fahrzeugen die vorgeschriebenen Untersuchungen sowie Bedarfsinstandsetzungen plan- wie außerplanmäßig mit erheblichem Aufwand durchgeführt. Mit insgesamt 18 Fahrzeugen zählten dazu u. a. allein 20 % des Gesamtbestandes an Reisezugwagen, zehn Dampflokomotiven, eine Diesellokomotive sowie drei Triebwagen. Die bereits im Jahre 2015 begonnene Generalreparatur des Triebwagens 187 012 wird sich aufgrund erheblicher Lieferschwierigkeiten bei wichtigen Ersatzteilen auch weiterhin verzögern.
Neben der Instandhaltung des Fuhrparks waren im vergangenen Jahr auch wieder erhebliche Anstrengungen zur Erhaltung und Pflege der umfangreichen Streckeninfrastruktur erforderlich. So erneuerte die HSB ihre Gleise auf einer Länge von rund 1.800 Metern, weitere ca. 2.600 Meter sind in diesem Jahr geplant. Die rasante Kostenentwicklung setzte sich auch in diesem Bereich fort. Mittlerweile sind die Aufwendungen für Gleissanierungen bereits doppelt so hoch wie noch vor sieben Jahren. Für Baumaßnahmen wurde auch wieder die letztjährige Vollsperrung der Selketalbahn und eines Teils der Harzquerbahn im November genutzt. Hier führte das Unternehmen insbesondere planmäßige Arbeiten zur Vegetationspflege durch, die letztendlich auch zur Verminderung der bereits erheblichen Auswirkungen des Sturmtiefs „Friederike“ am 18. Januar dieses Jahres beitragen konnten. Der Orkan hatte ca. 650 Bäume auf die Gleise stürzen lassen und den Betrieb auf dem Gesamtnetz teilweise bis zu einer Woche unterbrochen.
Zur Erhöhung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer hat die HSB im vergangenen Jahr zwei neue technische Sicherungsanlagen für Bahnübergänge, eine bei Sternhaus Haferfeld im Selketal sowie eine weitere bei Benneckenstein, in Betrieb genommen. Darüber hinaus erfolgen aktuell die Planfeststellungs-verfahren für die technische Sicherung von weiteren Bahnübergängen, drei davon im Stadtgebiet von Wernigerode sowie einer an der Elbingeröder Chaussee in Drei Annen Hohne. Kurzfristig wird der letztgenannte Bahnübergang bereits ab dem 1. März zur Erhöhung der Verkehrssicherheit mit Bahnübergangsposten gesichert. Weitere Planungen laufen derzeit auch zur technischen Sicherung von Bahnübergängen in Gernrode und Güntersberge.
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Neben der Sanierung des Hausbahnsteiges im Brockenbahnhof wurden die Maßnahmen zur Errichtung einer Schnittstelle zwischen Bahn-, Bus- und Individualverkehr am Bahnhof Drei Annen Hohne in 2017 vorangetrieben. So ist der Bau einer Toilettenanlage fast beendet und eine beleuchtete Zuwegung vom Parkplatz zum Bahnhof errichtet worden. Weitere Verbesserungen sind auch bei der Information der Fahrgäste entlang des Streckennetzes vorgesehen. Durch die Implementierung des bestehenden dynamischen Fahrgastinformationssystems der Nahverkehrsservicegesellschaft Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) werden die personell unbesetzten Stationen ab Anfang April mit „Echtzeitangaben“ zum fahrplanmäßigen Zugverkehr aufgewertet. Wartende Fahrgäste, die sich hier bislang ausschließlich über die fahrplanmäßigen Abfahrtszeiten informieren konnten, erhalten zukünftig nun auch „in Echtzeit“ genauere Informationen über die nächsten Zugabfahrtszeiten sowie mögliche Verspätungen.
Aufgrund der Erfahrungen mit dem Personalmangel im Frühjahr und Sommer 2017 sowie der demographischen Entwicklung und des allgemein zunehmenden Fachkräftemangels stellt die Personalgewinnung eine immer wichtigere Herausforderung für die Zukunft der HSB dar. Derzeit stammen noch rund 40 % der Belegschaft des Unternehmens aus der Gründungszeit der HSB. Am 1. Februar 1993, also vor genau 25 Jahren, wechselten sie im Zuge der Betriebsübernahme von der damaligen Deutschen Reichsbahn zur „neuen“ HSB. Doch in allen Bereichen des Unternehmens schreitet ein unablässiger Generationswechsel voran und so gilt es, das hier vorhandene Fachwissen langfristig zu sichern und an die Folgegenerationen weiterzugeben Dazu zählt neben der verstärkten Personalakquise insbesondere auch die eigene Durchführung umfangreicher Aus- und Fortbildungen. Insgesamt 59 Teilnehmer nahmen in 2017 an dreizehn Lehrgängen teil. Darüber hinaus starteten wieder sechs neue Auszubildende in ihre Berufslaufbahn bei der HSB, im kommenden Sommer werden weitere vier hinzukommen. Aktuell bildet die HSB neunzehn Lehrlinge aus. Wie alle rund 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigten auch sie im vergangenen Jahr wieder eine hohe Einsatzbereitschaft und haben im Unternehmen sehr gute Zukunftsperspektiven.
Die HSB bildet seit ihrer Gründung im Jahre 1991 die touristische und verkehrliche Klammer des Harzes. Sie verbindet auf besondere Weise die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen, die Landkreise Harz und Nordhausen sowie sieben Städte und Gemeinden. Die mittlerweile seit über 25 Jahren bewährte Zusammenarbeit in der Solidargemeinschaft aus den genannten Ländern und den kommunalen Gesellschaftern einschließlich des niedersächsischen Braunlage sowie deren finanzielles Engagement werden auch in 2017 wieder die Grundlage für die vielfältigen Aktivitäten der HSB im Bereich Eisenbahn und Tourismus
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bilden. Alle Informationen rund um die Schmalspurbahnen im Harz sind telefonisch unter 03943/558-0, im Internet unter www.hsb-wr.de sowie in allen Fahrkartenausgaben und Dampfläden erhältlich.

Herausgeber:
Harzer Schmalspurbahnen GmbH
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