Archiv der Kategorie: Bayern

SONDERFAHRTEN MIT HISTORISCHEN ZÜGEN UND INFORMATIVE BETRIEBSFÜHRUNG Tag des offenen Denkmals bei der Wendelsteinbahn, aus rosenheim24.de

https://www.rosenheim24.de/rosenheim/inntal/brannenburg-ort45016/brannenburg-offenen-denkmals-wendelsteinbahn-10178859.html

#Brannenburg – Einen exklusiven Blick hinter die Kulissen gewährt Deutschlands älteste #Hochgebirgsbahn auf den #Wendelstein heuer am 9. September beim bundesweiten "Tag des offenen Denkmals". Die Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto "Entdecken, was uns verbindet":

Dazu zählen mitunter die Themen Verkehr, Infrastruktur und Energieerzeugung. Themen also, die eng mit der über 100-jährigen Geschichte und Gegenwart der Wendelsteinbahn verbunden sind. Ein historischer #Sonderzug bringt die Besucher beim "Tag des offenen Denkmals" vom Talbahnhof der Zahnradbahn in Brannenburg zur #Wagenhalle mit #Bahnwerkstatt und #Elektrizitätswerk der #Wendelsteinbahn. Besucher erfahren bei einer circa einstündigen Führung, warum die #Wendelstein-Zahnradbahn bei ihrem Bau in den Jahren 1910 bis 1912 so innovativ war, wie auf der Talfahrt mit der Bahn Energie erzeugt wird und was damit passiert. 

Auch das Wasserkraftwerk der Wendelsteinbahn sowie der beeindruckende #Fuhrpark der Wendelsteinbahn von den #Nostalgiegarnituren über die modernen #Doppeltriebwagen bis hin zur gewaltigen #Schneefräse können bei dieser seltenen Gelegenheit …

Alle Tal-Orte hatten ihren Bahnhof, Einweihung des kleinen Eisenbahnparks – Erinnerung an Dampfzüge im Altmühltal, aus Donaukurier

https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Alle-Tal-Orte-hatten-ihren-Bahnhof;art575,3850030

#Eichstätt (je) Unter Böllerschüssen und Hurrarufen "einer Menge Volkes" kam am 15. September 1885 der erste Zug der #Schmalspurbahn in der Stadt an.
Wenigstens die #Lokomotive und ein Wagen. Der zweite Waggon war nämlich auf der Rückfahrt zur Stadt bei #Wasserzell entgleist, zwei Personenwagen und der Packwagen blieben stehen. Was Rang und Namen hatte, war mit dem geschmückten Zug gefahren, ein Teil der Gäste der #Jungfernfahrt musste wohl oder übel zu Fuß nach Eichstätt gehen. Ab dem Jahr 1898 rollte auch der Verkehr auf der bis #Kinding verlängerten Schiene, ab 1930 bis #Beilngries. An diese große Zeit der #Altmühltal-Bahn erinnert jetzt ein kleiner #Eisenbahnpark am #Stadtbahnhof. 
Am Samstag war die feierliche Eröffnung, zu der Konservator Albert J. Günther als Vorsitzender des Historischen Vereins zahlreiche Gäste begrüßen konnte. Der Stadtbahnhof habe einst große Bedeutung gehabt, in dem viele Personen ankamen, Güter befördert wurden und sogar ein Zirkus die Stadt erreichte. Viel Beifall gab es für die Stadtkapelle unter Leitung von Markus Beck, die zünftig aufspielte. 
Zunächst segnete Prälat Dr. Christoph Kühn das Freilicht-Museum und dankte "Gott im Himmel, dass er den Menschen die Fähigkeit zu Fortschritt in Wissenschaft und Technik gegeben hat, die das Leben erleichtern". 
Oberbürgermeister Andreas Steppberger dankte dem Historischen Verein für die Einrichtung des Eisenbahnparks, auch im Namen der anwesenden Zweiten Bürgermeisterin Dr. Claudia Grund und Stadträtin Eva Gottstein. Er freute sich darüber, dass durch die Ausstellung die Talbahn in Erinnerung bleibt. Dazu gehören ein kurzes Gleisstück, auf der eine "Köf" (Diesellokomotive) steht, ein Ladekran und ein …

VEREIN MUSEUMS EISENBAHN GEMEINSCHAFT WACHTL Wachtl-Bahn soll wieder fahren, aus ovb-online.de

https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-land/wachtl-bahn-soll-wieder-fahren-10023817.html

Nach einem guten Vierteljahrhundert Bahnverkehr mit der #Wachtl-Bahn, die unter den #Schmalspurbahnen mit 900 Millimetern Spurweite die älteste private Schmalspurbahn Europas war, die zwischen zwei Ländern verkehrte, ist nun Schluss. Doch der Verein Museums Eisenbahn Gemeinschaft Wachtl rund um den Vorsitzenden Josef #Moser gibt nicht auf.

#Kiefersfelden – Jahrzehnte lang war die Wachtl-Bahn ein touristisches Highlight, sie beförderte ihre Fahrgäste von Deutschland (Kiefersfelden) nach Österreich (#Wachtl) und wieder zurück. Neben der schönen Landschaft, die an dem Mitfahrenden langsam vorbeizog, war es vor allem das nostalgische Flair der Bahn, mit ihren alten #Waggons und #Loks, das die Besucher anzog. Und so waren nicht wenige traurig, als der betreibende Verein, die Museums Eisenbahn Gemeinschaft Wachtl e. V., den Fahrbetrieb der einmaligen Schmalspurbahn im Jahre 2017 einstellen musste.

Die #Strecke war aus Sicherheitsgründen nicht mehr befahrbar und eine Sanierung der #Gleisanlagen durch den Verein finanziell nicht realisierbar. Auf ihrer genau 6,1 Kilometer langen Strecke, entlang des wildromantischen Kieferbachs, Klausenbachs und der Thierseer Ache, erschloss sie dem Reisenden ein weitläufiges Wander- und Erholungsgebiet. Das reichte von den Oberaudorfer Almen und der Gießenbachklamm bis zum Tiroler Seengebiet zwischen Hecht- und Thiersee.
Betrieben und touristisch genutzt wurde die Bahn seit dem Jahre 1991 von der Museums Eisenbahn Gemeinschaft Wachtl – hauptsächlich an den Wochenenden, Feiertagen und auch zu Sonder- und Ausbildungsfahrten von Juli bis Oktober.

Darüber hinaus hat sich der rührige Verein auch die Erhaltung und Pflege von historischen Fahrzeugen und die Bewahrung der „Eisenbahntradition“ …

Eichstätt Ein Schwelgen in Eisenbahnromantik, aus Focus.de

https://www.focus.de/regional/bayern/eichstaett-ein-schwelgen-in-eisenbahnromantik_id_8912278.html

Sonderausstellung „120 Jahre Eröffnung der Altmühltalbahn“ im Jura-Bauernhofmuseum Hofstetten eröffnet – Hoagarten mit Gerhard Julius Beck.
Von Petra Preis
Einen spannenden Ausflug in die #Eisenbahngeschichte der Region unternahmen die überaus zahlreichen Besucher des Jura-Bauernhofmuseums Hofstetten am Nachmittag des Himmelfahrtstages: Stellvertretende Landrätin Rita Böhm und Kreisheimatpfleger und Museumsbetreuer Dominik Harrer gaben im Beisein von Bezirksrat Reinhard Eichiner und einem großen Publikum von Interessierten den Startschuss der diesjährigen Sonderausstellung „120 Jahre Eröffnung der #Altmühltalbahn“. Die stellvertretende Landkreischefin dankte Dominik Harrer als Verantwortlichen für die viele Vorarbeit zusammen mit zahlreichen weiteren Ideengebern, die zusammen mit den Leihgebern diese Ausstellung erst ermöglicht hatten. Harrer dankte Rudi Hager sowie Leonhard Bergsteiner für das Bereitstellen von Fotos, Günter Heidemeier für das Aufbereiten des Filmmaterials, Josef Marschalek für die Arbeit an den Infotafeln sowie den Leihgebern der zahlreichen Exponate.

Schnell und vergleichsweise unkompliziert von einem Ort zum andern reisen zu können, ist in der heutigen Zeit eine Selbstverständlichkeit. Doch im 19. Jahrhundert war dies noch kaum vorstellbar und die einzige Möglichkeit, schnell an einen weiter entfernten Ort zu gelangen, war die Eisenbahn. So war man auch im Altmühltal bestrebt, eine Anbindung an das Netz der noch jungen Bahn zu bekommen. Gerade älteren Einheimischen ist sie noch gut in Erinnerung – die #Talbahn, die von #Eichstätt über #Walting und #Kipfenberg sowie #Kinding bis nach #Beilngries fuhr. „Die Bahn ist untrennbar mit meiner eigenen Kindheit verbunden, die ich in Haunstetten verlebte. Wenn man die Zugpfiffe von Kinding rauf hörte, dann kam schlechtes Wetter. Kamen die Pfiffe von Richtung Beilngries, dann war gutes …

KIEFERSFELDENER VEREIN „MUSEUMS-EISENBAHN-GEMEINSCHAFT WACHTL“ Aus für Wachtl-Bahn wohl endgültig, aus ovb-online.de

https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-land/wachtl-bahn-wohl-endgueltig-9794772.html

Nun scheint es endgültig zu sein, das Aus für die #Wachtl-Bahn, eine der herausragenden Touristenattraktionen der Grenzgemeinde. Die von dem Verein „#Museums-Eisenbahn-Gemeinschaft Wachtl“ betriebene #Schmalspurbahn mit 900 Millimetern Spurweite war die älteste private Schmalspurbahn Europas, die zwischen zwei Ländern verkehrte.

#Kiefersfelden – Seit 1991 bis zum Jahre 2016 wurde sie an Wochenenden, Feiertagen sowie zu Sonderfahrten von Juli bis Oktober eines jeden Jahres touristisch genutzt. Im Jahr 2016 stellte der Eigentümer der auch überregional sehr bekannten Museumsbahn, das Unternehmen Südbayerische #Portland-Zementwerk, den Antrag auf #Stilllegung, da die Strecke aus Sicherheitsgründen nicht mehr befahrbar war. Rund 200 000 Euro hätten in die Beseitigung der Sicherheitsmängel investiert werden müssen, damit der Fahrbetrieb wieder hätte aufgenommen werden können. Das wollte oder konnte der Eigentümer, ein international tätiger Konzern, finanziell aber nicht schultern. Dem Antrag an das zuständige Bayerische Verkehrsministerium auf „Einstellung des öffentlichen Eisenbahnbetriebes der Wachtl-Bahn“ wurde im Sommer letzten Jahres stattgegeben.

Dies hatte zur Folge, dass unter anderem ab sofort die Wachtl-Bahn nicht mehr in gewohnter Weise zwischen Kiefersfelden und dem österreichischen #Wachtl fahren durfte. Der langjährige Vorsitzende Günter #Ziegler und mit ihm ein Teil der Mitglieder der Museums-EisenbahnGemeinschaft Wachtl versuchten, Sponsoren für den Fortbestand der Bahn in Form einer sogenannten „Schwellen-Patenschaft“ zu gewinnen. Dabei konnten die sogenannten Schwellenpaten für jeweils 100 Euro die Patenschaft für eine Gleisschwelle übernehmen, um damit vielleicht den Eigentümer in seiner Entscheidung zur Stilllegung wieder umzustimmen (wir berichteten). Für etwa 20 000 Euro waren daraufhin Schwellenpaten-Anwartschaftserklärungen bei Ziegler …

Bayern: Missglückte Jungfernfahrt, aus Donaukurier

http://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Eichstaett-Missglueckte-Jungfernfahrt;art575,3639405

#Schmalspurbahn "#Bockerl" sprang 1885 aus den Schienen
#Eichstätt (je) Die Probleme der Bahn auf ihrer ICE-Schnellstrecke nach Berlin erinnern an die Tücken der Technik, die die Jungfernfahrt der Eichstätter #Sekundärbahn "versauten". Damals waren die Königlich Bayerische Eisenbahn und ihre prominenten Gäste betroffen.
Von Beginn an: Auf der Linie von München über Ingolstadt nach Eichstätt-Bahnhof, Treuchtlingen und Nürnberg rollten ab 1870 die Dampflokomotiven und die Passagierwagen. Und zwar an Eichstätt vorbei. Das ließ Bürgermeister Georg Fehlner und dem Magistrat keine Ruhe. Eingabe um Eingabe ging nach München ab, bis endlich König Ludwig II. die Baugenehmigung für einen Zubringer unterschrieb. Die Strecke war 5,17 Kilometer lang, die Fahrtzeit mit dem "Bockerl" vom Hauptbahnhof zur Stadt 25 Minuten. Am 1. September 1885 war die Jungfernfahrt der Schmalspurbahn, liebevoll "das Bockerl" genannt.

Was Rang und Namen hatte, fuhr mit und der geschmückten Zug, der damals noch bei #Wasserzell um den #Schneckenberg herumdampfte, kam unter Böllerschüssen und Hurrarufen "einer Menge Volkes" ohne Pannen an, heißt es im Bericht des EICHSTÄTTER KURIER. Die Stadt war an die weite Welt angebunden. Der Kondukteur pfiff, der Lokführer auch und ab ging es Richtung Stadt. Aber die Fahrt war bald zu …

STILLLEGUNGSANTRAG DER WACHTL-BAHN STATTGEGEBEN, ABER: Verein stemmt sich gegen das Aus, aus ovb-online.de

https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-land/verein-stemmt-sich-gegen-9384281.html

Das Bayerische Verkehrsministerium hat dem #Stilllegungsantrag für die #Wachtl-Bahn zwar stattgegeben. Doch die Befürworter der Bahn wollen das Aus nicht akzeptieren. Sie versuchen unter anderem über eigene Aktionen die Finanzierung des Bahnbetriebs zu sichern.

#Kiefersfelden – Der vor allem bei Touristen und Tagesgästen beliebten Wachtl-Bahn droht das endgültige Aus (wir berichteten). Doch damit will sich „Eisenbahn-Betriebsleiter“ Günther #Ziegler von der #Museums-Eisenbahn-Gemeinschaft Wachtl noch nicht abfinden. Der Eigentümer der Museumsbahn, das Südbayerische #Portland-Zementwerk, die das Zementwerk in #Rohrdorf betreibt, hatte beim Bayerischen Verkehrsministerium die #Stilllegung der Strecke, die von Kiefersfelden nach #Wachtl in Österreich führt, beantragt. Das Ministerium hat dem Antrag jetzt stattgegeben.

Grund für den Stilllegungsantrag waren die veraltete Technik der Gleisverbindung und die teils maroden #Schienenschwellen, für deren Erneuerung oder Ausbesserung ein geschätzter Investitionsbedarf von 200 000 Euro werksseitig angesetzt wurde. Wobei die jährlichen Betriebskosten zur Unterhaltung der rund sechs Kilometer langen Strecke noch nicht eingerechnet sind.

Aber dies soll noch nicht das Ende der Wachtl-Bahn sein: „Wir wollen das nicht so hinnehmen“, spricht Günther Ziegler auch für seine Vereinskollegen und erhält dabei Rückenwind von …

WACHTLBAHN: MINISTERIUM BESTÄTIGT STILLLEGUNGSANTRAG Die Signale stehen auf „Halt“, aus ovb-online.de

https://www.ovb-online.de/rosenheim/signale-stehen-halt-8765350.html

Ein Stück Geschichte von #Kiefersfelden ist auf dem Weg zum Abstellgleis. Die #Wachtlbahn steht still. Jetzt hat das #Verkehrsministerium den #Stilllegungsantrag genehmigt. Die Stimmung ist gedrückt.

Kiefersfelden – Auf der 6,1 Kilometer langen Strecke zwischen Zementwerk und #Wachtl (Gemeinde Thiersee) fahren bereits seit Frühjahr keine historischen Personenzüge mehr. Manche sprechen nun vom „Todesstoß“, andere sind erschüttert oder einfach nur enttäuscht.

Der #Stilllegungsbescheid entsprechend des Allgemeinen Eisenbahngesetzes durch das Bayerische Verkehrsministerium sei aufgrund der Sachlage unumgänglich gewesen, aber dennoch ein herber Schlag. „Wir werden trotzdem nochmals versuchen, die als technisches Denkmal geltende Wachtl bahn zu retten“, gibt sich Günter Ziegler kämpferisch.

Der Rosenheimer ist Eisenbahner durch und durch. Seit Jahrzehnten schlägt das Herz des Ingenieurs für die grenzüberschreitende Bahn im Inntal. Als Eisenbahnbetriebsleiter ist er nicht nur für die ordnungsgemäße Abwicklung des Personenverkehrs auf der Strecke zuständig. Er teilt sein Wissen auch mit Gleichgesinnten und veranstaltet Ausbildungen zum Hobby-Lokführer.

Das Dilemma macht nicht nur ihm zu schaffen. Auch Erwin Rinner, Ex-Bürgermeister und Präsident vom Verein Museums-Eisenbahn-Gemeinschaft Wachtl, spricht von einer …

Zwischen Kiefersfelden und Wachtl Nach rund 25 Jahren: Die Wachtlbahn steht vor dem Aus, aus ovb-online.de

https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-land/beliebte-wachtl-bahn-aus-8618543.html

Nach einem guten Vierteljahrhundert Bahnverkehr zwischen #Kiefersfelden und #Wachtl in Österreich scheint das Signal für die „#Wachtl-Bahn“, die der Verein „Museums-Eisenbahn-Gemeinschaft Wachtl“ bis letztes Jahr betrieben hat, nunmehr auf „Rot“ gestellt zu sein.

Kiefersfelden – Zumindest sieht das der Eisenbahn-Betriebsleiter und langjährige Vereinsvorsitzende Günter Ziegler so. „Die Wachtl-Bahn steht vor dem Aus“, bedauert er. Doch es gibt noch einen Funken Hoffnung. „Schienen-Paten“ und Ziegler als „Pächter“.

In einem Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen gibt er einen Einblick in die aktuelle Situation um die besonders bei Touristen sehr beliebte historische #Schmalspur-Attraktion. Er erklärt, dass „die Bahn stillgelegt wurde, weil keine Erneuerung der Strecke über lange Jahre hinweg vorgenommen worden war“. Eine sinnvolle Ausbesserung der etwas über sechs Kilometer langen Strecke durch den Eigentümer, die Zementwerke Rohrdorf, würde rund 200 000 Euro kosten. Erst dann dürfte der Eisenbahnbetrieb wieder aufgenommen werden, ist Günter Ziegler überzeugt.

Allerdings könnte die Beseitigung der gegenwärtigen Mängel an den teils maroden Schwellen, die zur Stilllegung geführt hatten, „auch gestreckt“ werden, heißt es aus dem Bayerischen Staatsministerium für Verkehr. Nach provisorischen Maßnahmen könnte der Bahnverkehr zunächst wieder aufgenommen werden.

In einem Gespräch mit Bürgermeister Hajo Gruber war dem Verein bereits zugesagt worden, „die pflegerischen Maßnahmen entlang der Strecke“ durch die Gemeinde wieder aufzunehmen, mit denen sie schon in den Jahren zuvor …

Bayer: BZB nimmt ganz besondere Lok in Betrieb aus merkur.de

https://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/garmisch-partenkirchen-ort28711/bzb-nimmt-ganz-besondere-lok-in-betrieb-7881199.html

Sie kostet neu 3,8 Millionen Euro, sieht aber alt aus. Sie ist #einmalig in Deutschland und erst seit wenigen Tagen im Einsatz: Die Bayerische #Zugspitzbahn hat eine ganz besondere Lok in Betrieb genommen.

Garmisch-Partenkirchen – Offiziell heißt sie „#He 4/4“, für die Mitarbeiter der Bayerischen Zugspitzbahn (#BZB) ist sie einfach die „#Berglok 19“. Wenn man so will, die neue in einer zum Teil sehr alten Familie. Manche der Wagen der #Zahnradbahn, die Tag für Tag auf die Zugspitze fahren, stammen aus dem Jahr 1929. Die Neunzehner hat erst vor wenigen Tagen den Betrieb aufgenommen. Auch wenn sie nicht so ausschaut. Das 1700-PS-Biest mit modernster Technik rollt im #Retrolook daher. „Das haben wir so gewollt“, sagt Betriebsleiter Rainer Weber. Er ist zurecht stolz auf die neue Lok. Denn sie stellt ein absolutes #Novum in Deutschland dar.

Sie ist nicht nur das derzeit leistungsfähigste Fahrzeug ihrer Art. Die Lok, die für 3,8 Millionen Euro seit September 2014 eigens für die BZB gebaut wurde, funktioniert teilweise funkgesteuert. Und: Eine solche Zulassung gab es bislang für den Personenverkehr nicht.

Umso besonderer ist auch für Lokführer Thomas Wörndle die erste Fahrt mit der „BL 19“. Von der Betriebswerkstatt bis zum Bahnhof Grainau sitzt er dabei noch vorne in der Lok. Dann steigt der 45-jährige Garmisch-Partenkirchner um. Sein neuer Platz: Ganz vorne im ersten Personenwagen hat er ein kleines abgetrenntes Führerhaus. Darin: Ein Metallgestell, in das er die Fernbedienung für die Lok, die den Zug von hinten auf Deutschlands höchsten Berg schiebt, einhängt.

„Es gab Kinderkrankheiten“

Fingerspitzengefühl ist gefragt. Wörndle löst vorsichtig die feuerroten Knöpfe für die Bremsen, bedient nur mit den …