90 Jahre Zahnradbahn: Noch heute fahren die Loks aus der Gründerzeit, aus Merkur

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90 Jahre Zugspitze #Zahnradbahn: Die erste Zahnradbahn von 1929 fährt heute noch – dank der Werkstatt.

#Grainau – Verändert hat sich eigentlich nicht viel. Die Messgeräte sind aus schwarz lackiertem Stahl und Blech. Die Lampen mit rund 30 Zentimetern Durchmesser gelten nach heutigen Maßstäben als wuchtig. Sie erhellen mit gelbem, warmem Licht die Lokführerkabine. Lediglich die weiße Wandfarbe blättert an manchen Stellen ab. Ansonsten ist die Tallok, die sich sage und schreibe seit über 90 Jahren ununterbrochen im Einsatz befindet, genauso gut in Schuss wie am Tag ihrer Inbetriebnahme.

Rainer Weber greift nach dem Starkstromfahrschalter im Führerhaus. Drei Fahrstufen sind einstellbar. Seit 29 Jahren ist Weber Betriebsleiter. Er steht in einer der noch aktiven Tallokomotiven vom Baujahr 1929 in der Grainauer Werkstatt der Zugspitze Zahnradbahn. Genauso dürfte auch am 8. Juli 1930 jener Lokführer dagestanden haben, der damals zum ersten Mal die Lok mit der Nummer 11 bei der Jungfernfahrt zum ehemaligen Hotel Schneefernerhaus an der Zugspitze gefahren hatte.

Die Bahn der Jungfernfahrt mit Nummer 11 ist heute nur mehr im Museum zu sehen
Die historische Nummer 11 gibt es nicht mehr. Zumindest nicht im aktiven Dienst. 2008 ging das blaue Prachtexemplar in den wohlverdienten Ruhestand. Ist seither als Ausstellungsstück im Deutschen Museum in …

Baustelle Zugspitzbahnhof: Neun Millionen Euro und nicht mehr, aus Merkur

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#Garmisch-Partenkirchen – Das Haus ist wechselwarm. Wie ein Reptil passt es sich der Außentemperatur an. Im Sommer wird’s heiß. Im Winter kalt. Durch die Fenster zieht’s, in manch‘ ein Büro schneit es rein. Ihren 91. Geburtstag feiern hier einige Balken, Bretter und Ziegelsteine. Keine Frage: Das Büro- und Verwaltungsgebäude am #Zugspitzbahnhof in Garmisch-Partenkirchen verlangt viel Liebe zu Altem und Anpassungsfähigkeit von seinen Bewohnern, den Mitarbeitern der Bayerischen #Zugspitzbahn.

Manch‘ einer unter ihnen hat schon bei seiner Einstellung vor 25 Jahren gehört und erlebt, wie die Verantwortlichen über ein neues Gebäude redeten. Es planten. Und wie die Pläne immer wieder scheiterten. Ein Vierteljahrhundert später nun entsteht es. Das neue Bahnhofs- und Bürogebäude auf rund 55 mal 16 Metern, mit etwa 3200 Quadratmetern Nutzfläche. Das Gebäude, mit dem man sich endlich sehen lassen kann. Das einer Außenwirkung entspricht, wie sie die Bayerische Zugspitzbahn (#BZB) haben möchte. „Das passt jetzt zu uns“, sagt Sprecherin Verena Lothes auf der Baustelle.

Bauleiter #Rohrmoser von der Zugspitzbahn lobt Firmen auf der Baustelle

Jochen Rohrmoser, Leiter der Bauabteilung bei der BZB, führt durch die Räume. Er mag sie. Ebenerdig Warteraum, Schalter, Toiletten, in den beiden oberen Stockwerken Büros – 55 Arbeitsplätze bietet das neue Haus, um etwa zehn kann man aufstocken –, Besprechungszimmer, Aufenthaltsraum. Alles schön hell und modern. Natürlich rollstuhlgerecht.

Rohrmoser mag auch, wie die Baustelle läuft. Ausdrücklich lobt er die …

90 Jahre Zahnradbahn: Mit dem Presslufthammer durch den Berg, aus Merkur

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Am 8. Juli 1930 geht in #Garmisch-Partenkirchen die #Zahnradbahn auf den #Schneeferner in Betrieb. Ein Großprojekt für 22 Millionen Reichsmark, bis zu 2500 Männer leisten dafür zwei Jahre lang Schwerstarbeit. 90 Jahre später würdigt die Bayerische #Zugspitzbahn das Ereignis unter anderem mit einer Ausstellung.

Garmisch-Partenkirchen – Lok Nummer 11, Baujahr 1929. Sie schnauft sich als erste hinauf. Die Strecke, die vor ihr noch niemand gefahren ist. Die bis zu 2500 Männer oft bei Kälte, Sturm und Schnee gebaut haben. Für die zehn Männer ihr Leben verloren. Die Strecke und mit ihr die Bahn, die als Meilenstein und technische Meisterleistung in die Geschichte eingehen werden.

An diesem 8. Juli 1930 wird die #Zahnradbahn Zugspitze gefeiert. Mit der Eröffnungsfahrt vom Tal bis zur Station Schneeferner. Geladene Gäste kommen mit einem Sonderzug der Reichsbahn aus München. Hunderte bestimmt, das zeigen Bilder.

Wie viele genau anreisten, ist bei der Bayerischen Zugspitzbahn nicht dokumentiert. Ein „richtiges Großereignis“ aber war es auf jeden Fall, sagt …

Brannenburg: Zahnradbahnbetrieb startet später, aus ovb-online.de

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#Brannenburg – Aufgrund einer #Baumaßnahme am #Bergbahnhof der #Wendelstein-Zahnradbahn verschiebt sich der ursprünglich für 19. Dezember geplante Start in den #Winterfahrplan auf Sonntag, 22. Dezember.

Neben der regulären Inspektion sämtlicher Fahrzeuge und Anlagen wurde während der knapp zweimonatigen #Zahnradbahn-Betriebsruhe auch der 75 Meter lange #Durchgangsstollen zwischen Bergbahnhof und #Wendelsteinhaus saniert. „Dabei war uns nicht nur die Beseitigung von Unebenheiten wichtig, sondern auch eine verbesserte Ausleuchtung des Gehwegs und die Schaffung einer größeren Durchgangshöhe“, berichtet Bauleiter Florian Obermair von der Wendelsteinbahn. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurden in dem über 100 Jahre alten Stollen teils auch darunter liegende Versorgungsrohre erneuert.

Die Kosten für die Investitionsmaßnahme belaufen sich auf insgesamt rund …

„Von der Steinzeit in die Moderne“: Neuer Bahnhof für Zugspitzbahn wird gebaut, aus Merkur

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Das Gebäude der #Zugspitzbahn in #Garmisch-Partenkirchen soll neu gebaut werden. Was mit dem historischen #Zugspitzbahnhof passiert, ist noch unklar.

Garmisch-Partenkirchen – Der 90 Jahre alte Bahnhof der Zugspitzbahn in Garmisch-Partenkirchen wird neu gebaut. Fahrgäste müssen deshalb vom 29. April an zum Bahnhof #Kreuzeck einen Bus nehmen, wie die Zugspitzbahn am Donnerstag mitteilte. Viele der rund 500.000 Gäste, die jedes Jahr den mit 2962 Metern höchsten Berg Deutschlands besuchen, fahren mit der #Zahnradbahn. Die mehr als einstündige Fahrt von Garmisch-Partenkirchen zum #Zugspitzplatt gilt als touristische Attraktion.

Zugspitzbahnhof in Garmisch-Partenkirchen soll neu gebaut werden
Der Bahnhof soll nun ein Stück verlegt und direkt gegenüber dem #Eisstadion neu errichtet werden. Was mit dem Bahnhofsgebäude aus dem Jahr 1929 geschieht, sei noch nicht endgültig entscheiden, hieß es. Auch Gleise werden neu verlegt, geplant ist zudem ein neuer …

WENDELSTEIN Zahnradbahn startet in die Wintersaison, aus ovb-online.de

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#Brannenburg – Die #Wendelstein-Zahnradbahn startet am heutigen Freitag nach dem Ende der üblichen Revisionsarbeiten in die Wintersaison.

Der erste Zug fährt täglich um 10 Uhr am Talbahnhof in Brannenburg ab, die letzte Talfahrt erfolgt um 16 Uhr. Die #Seilbahn in #Bayrischzell verkehrt stündlich ab 9.15 Uhr. Aufgrund der für das Wochenende angekündigten Wettervorhersagen, die auch Sturm prognostizieren, empfiehlt …

120 Jahre Eröffnung der Altmühltalbahn, aus Donaukurier

https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/120-Jahre-Eroeffnung-der-Altmuehltalbahn;art575,3998611

#Kipfenberg (EK) Einen spannenden Ausflug in die #Eisenbahngeschichte des #Altmühltals bietet die Sonderausstellung "120 Jahre Eröffnung der #Altmühltalbahn", die am vergangenen Samstag von Bürgermeister Christian Wagner im Römer- und Bajuwarenmuseum auf der Burg Kipfenberg eröffnet wurde. Ausstellungsmacher Kreisheimatpfleger Dominik Harrer führt mit einem kurzweiligen Vortrag in die Eisenbahngeschichte des Altmühltals ein.
Schnell und vergleichsweise unkompliziert von einem Ort zum andern reisen zu können, sei in der heutigen Zeit eine Selbstverständlichkeit. Im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert aber sei dies noch kaum vorstellbar gewesen, so Harrer. Die einzige Möglichkeit, schnell an einen weiter entfernten Ort zu gelangen, war die #Eisenbahn. So war man auch im Altmühltal bestrebt, eine Anbindung an das Netz der noch jungen Bahn zu bekommen. Die zunächst aus Kostengründen als #Schmalspurbahn ausgeführte Strecke wurde nach zähen Verhandlungen mit der Bahn schließlich zwischen Oktober 1897 und Oktober 1898 gebaut. Die offizielle Inbetriebnahme der Strecke #Eichstätt-Kinding erfolgte am 7. November 1898.

Die Strecke verlief von Eichstätt-Bahnhof über #Wasserzell, #Rebdorf, #Hofmühl, #Schlagbrücke, #Eichstätt-Stadt und weiter über #Pietenfeld an der Leiten, #Landershofen, #Pfünz, #Inching, #Walting, #Pfalzpaint, #Gungolding, #Arnsberg, #Böhming, Kipfenberg, #Ilbling bis #Kinding. Die Fahrtdauer im Jahr 1918 ab Eichstätt-Bahnhof rein in die Stadt dauerte fahrplanmäßig 18 Minuten. Bis zum Jahr 1929 endete in Kinding die Schmalspurbahn.

Ende 1929 wurde die Weiterführung der Strecke in #Normalspur nach #Beilngries in Betrieb genommen. Dazu mussten die Schienen in einer Rechtskurve weitergeführt werden, weshalb man ein zusätzliches Bahnhofsgebäude in Kinding …

SONDERFAHRTEN MIT HISTORISCHEN ZÜGEN UND INFORMATIVE BETRIEBSFÜHRUNG Tag des offenen Denkmals bei der Wendelsteinbahn, aus rosenheim24.de

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#Brannenburg – Einen exklusiven Blick hinter die Kulissen gewährt Deutschlands älteste #Hochgebirgsbahn auf den #Wendelstein heuer am 9. September beim bundesweiten "Tag des offenen Denkmals". Die Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto "Entdecken, was uns verbindet":

Dazu zählen mitunter die Themen Verkehr, Infrastruktur und Energieerzeugung. Themen also, die eng mit der über 100-jährigen Geschichte und Gegenwart der Wendelsteinbahn verbunden sind. Ein historischer #Sonderzug bringt die Besucher beim "Tag des offenen Denkmals" vom Talbahnhof der Zahnradbahn in Brannenburg zur #Wagenhalle mit #Bahnwerkstatt und #Elektrizitätswerk der #Wendelsteinbahn. Besucher erfahren bei einer circa einstündigen Führung, warum die #Wendelstein-Zahnradbahn bei ihrem Bau in den Jahren 1910 bis 1912 so innovativ war, wie auf der Talfahrt mit der Bahn Energie erzeugt wird und was damit passiert. 

Auch das Wasserkraftwerk der Wendelsteinbahn sowie der beeindruckende #Fuhrpark der Wendelsteinbahn von den #Nostalgiegarnituren über die modernen #Doppeltriebwagen bis hin zur gewaltigen #Schneefräse können bei dieser seltenen Gelegenheit …

Alle Tal-Orte hatten ihren Bahnhof, Einweihung des kleinen Eisenbahnparks – Erinnerung an Dampfzüge im Altmühltal, aus Donaukurier

https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Alle-Tal-Orte-hatten-ihren-Bahnhof;art575,3850030

#Eichstätt (je) Unter Böllerschüssen und Hurrarufen "einer Menge Volkes" kam am 15. September 1885 der erste Zug der #Schmalspurbahn in der Stadt an.
Wenigstens die #Lokomotive und ein Wagen. Der zweite Waggon war nämlich auf der Rückfahrt zur Stadt bei #Wasserzell entgleist, zwei Personenwagen und der Packwagen blieben stehen. Was Rang und Namen hatte, war mit dem geschmückten Zug gefahren, ein Teil der Gäste der #Jungfernfahrt musste wohl oder übel zu Fuß nach Eichstätt gehen. Ab dem Jahr 1898 rollte auch der Verkehr auf der bis #Kinding verlängerten Schiene, ab 1930 bis #Beilngries. An diese große Zeit der #Altmühltal-Bahn erinnert jetzt ein kleiner #Eisenbahnpark am #Stadtbahnhof. 
Am Samstag war die feierliche Eröffnung, zu der Konservator Albert J. Günther als Vorsitzender des Historischen Vereins zahlreiche Gäste begrüßen konnte. Der Stadtbahnhof habe einst große Bedeutung gehabt, in dem viele Personen ankamen, Güter befördert wurden und sogar ein Zirkus die Stadt erreichte. Viel Beifall gab es für die Stadtkapelle unter Leitung von Markus Beck, die zünftig aufspielte. 
Zunächst segnete Prälat Dr. Christoph Kühn das Freilicht-Museum und dankte "Gott im Himmel, dass er den Menschen die Fähigkeit zu Fortschritt in Wissenschaft und Technik gegeben hat, die das Leben erleichtern". 
Oberbürgermeister Andreas Steppberger dankte dem Historischen Verein für die Einrichtung des Eisenbahnparks, auch im Namen der anwesenden Zweiten Bürgermeisterin Dr. Claudia Grund und Stadträtin Eva Gottstein. Er freute sich darüber, dass durch die Ausstellung die Talbahn in Erinnerung bleibt. Dazu gehören ein kurzes Gleisstück, auf der eine "Köf" (Diesellokomotive) steht, ein Ladekran und ein …

VEREIN MUSEUMS EISENBAHN GEMEINSCHAFT WACHTL Wachtl-Bahn soll wieder fahren, aus ovb-online.de

https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-land/wachtl-bahn-soll-wieder-fahren-10023817.html

Nach einem guten Vierteljahrhundert Bahnverkehr mit der #Wachtl-Bahn, die unter den #Schmalspurbahnen mit 900 Millimetern Spurweite die älteste private Schmalspurbahn Europas war, die zwischen zwei Ländern verkehrte, ist nun Schluss. Doch der Verein Museums Eisenbahn Gemeinschaft Wachtl rund um den Vorsitzenden Josef #Moser gibt nicht auf.

#Kiefersfelden – Jahrzehnte lang war die Wachtl-Bahn ein touristisches Highlight, sie beförderte ihre Fahrgäste von Deutschland (Kiefersfelden) nach Österreich (#Wachtl) und wieder zurück. Neben der schönen Landschaft, die an dem Mitfahrenden langsam vorbeizog, war es vor allem das nostalgische Flair der Bahn, mit ihren alten #Waggons und #Loks, das die Besucher anzog. Und so waren nicht wenige traurig, als der betreibende Verein, die Museums Eisenbahn Gemeinschaft Wachtl e. V., den Fahrbetrieb der einmaligen Schmalspurbahn im Jahre 2017 einstellen musste.

Die #Strecke war aus Sicherheitsgründen nicht mehr befahrbar und eine Sanierung der #Gleisanlagen durch den Verein finanziell nicht realisierbar. Auf ihrer genau 6,1 Kilometer langen Strecke, entlang des wildromantischen Kieferbachs, Klausenbachs und der Thierseer Ache, erschloss sie dem Reisenden ein weitläufiges Wander- und Erholungsgebiet. Das reichte von den Oberaudorfer Almen und der Gießenbachklamm bis zum Tiroler Seengebiet zwischen Hecht- und Thiersee.
Betrieben und touristisch genutzt wurde die Bahn seit dem Jahre 1991 von der Museums Eisenbahn Gemeinschaft Wachtl – hauptsächlich an den Wochenenden, Feiertagen und auch zu Sonder- und Ausbildungsfahrten von Juli bis Oktober.

Darüber hinaus hat sich der rührige Verein auch die Erhaltung und Pflege von historischen Fahrzeugen und die Bewahrung der „Eisenbahntradition“ …