Archiv der Kategorie: Nordrhein-Westfalen

Eisenbahnen im Rhein-Sieg-Kreis Erinnerung an die Bröltalbahn in Hennef, aus General Anzeiger

http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/sieg-und-rhein/hennef/Erinnerung-an-die-Br%C3%B6ltalbahn-in-Hennef-article3738124.html

#HENNEF. Die #Schmalspurbahn, die einst Teile des Oberbergischen, des Siebengebirges und des Westerwalds mit dem Rhein verband, ist längst Geschichte. Mehr als 50 Jahre nach der Stilllegung plant die Stadt Hennef Info-Tafeln aufzustellen.
Die #Bröltalbahn ist längst Geschichte. Aber die Erinnerung an dieses einst wichtige und weit verzweigte Transportmittel soll aufgefrischt werden. Zumindest im Hanfbachtal. Der Hennefer Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus hat jetzt auf Antrag der SPD beschlossen, Info-Tafeln aufzustellen.

„Viele große und kleine Geschichten geraten in Vergessenheit. Die Bröltalbahn war eine der ersten #Schmalspureisenbahnen im Personenverkehr. Deshalb ist es uns ein Anliegen, an die Geschichte des Streckenabschnittes der kleinen Bahn zwischen Hennef und Asbach zu erinnern“, so SPD-Ratsmitglied Mario Dahm. Die Wirtschaftsförderung soll nun in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv und dem #Eisenbahnmuseum in #Asbach entsprechende Tafeln entwickeln.
Von der Bröltalbahn, die einst Teile des Oberbergischen, des Siebengebirges und des Westerwalds mit dem Rhein verband, ist kaum etwas übrig geblieben. Ihre Endstation in #Beuel ist heute eine Gaststätte: das „Bahnhöfchen“. Teile der Bahntrasse sind längst zum Radweg umgebaut. In Beuel, aber auch in Hennef. Am dortigen Bahnhof erinnert noch ein Gleisstück an die #Schmalspurbahn. Und am Hanfbach verläuft ein Rad- und Gehweg auf der …

Buch erinnert an 155 Jahre Bröltalbahn, aus General Anzeiger

http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/siebengebirge/koenigswinter/Buch-erinnert-an-155-Jahre-Br%C3%B6ltalbahn-article3735224.html

ASBACH. 34 Jahre akribische Recherche und Arbeit stecken in dem neuen Buch, dass die Erinnerung an die erste dem öffentlichen Verkehr dienende #Schmalspurbahn Deutschlands, der Bröltalbahn, wachhält.
2018 jährt sich die Initialzündung für das Museum der #Bröltalbahn der #Rhein-Sieg-Eisenbahn AG (#RSE) zum 20. Mal. Pünktlich zu diesem Jahrestag einer Einrichtung, die die Erinnerung an die erste dem öffentlichen Verkehr dienende Schmalspurbahn Deutschlands wachhält, ist ein Buch erschienen, das die 155 Jahre währende Geschichte der Bröltalbahn beeindruckend dokumentiert. Das Buch wurde nun im Museum vorgestellt.

Hinter dem Werk stecken 34 Jahre akribische Recherche und Arbeit. Wolfgang #Clößner und Carsten #Gussmann trugen Dokumente, Pläne und Fotos zusammen, die Zeugnis ablegen von jener Zeit, da das Siegtal und der vordere Westerwald durch neue Technologien an das Rheintal angeschlossen wurden. Clößner, „Vater“ gewissermaßen des #RSE-Museums, starb vor zwei Jahren. Die Weiterverarbeitung und Veröffentlichung des Buches oblag damit Carsten Gussmann, der Clößners Vermächtnis so besonders in Ehren hält.

Gemeinde Asbach stellte das Gelände zur Verfügung
1998 hatte Clößner die #RSE-Lok 53 erworben. Die Gemeinde #Asbach stellte das alte Bahngelände mit Bahnhof, Güter- und Lokschuppen zur Verfügung – es entstand das RSE-Museum Asbach, welches heute eindrucksvolle #eisenbahngeschichtliche Artefakte beherbergt. Das neueste Projekt, ein #Triebwagen T 2, steht schon auf dem Museumshof. Er soll wieder original aufgebaut werden. Kosten: geschätzte 120 000 Euro.

Im Museum begrüßte Ortsbürgermeister Franz-Peter Dahl zahlreiche Besucher zur Buchvorstellung. Neben Autor Carsten Gussmann war Martin #Gustorff, Ur-Ur-Enkel des Bröltalbahn-Firmengründers Friedlieb Gustorff, …

Selfkantbahn startet mit Nikolaus ins winterliche Vergnügen, aus Aachener Zeitung

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/geilenkirchen/selfkantbahn-startet-mit-nikolaus-ins-winterliche-vergnuegen-1.1775062

#Gangelt. Drei schwere Schläge an der Wand. Drei Mal klopft es am hölzernen Waggon, und auf einmal tritt ein Mann im Nikolausgewand hinein und bringt leckere Sachen mit. Das ist ein Ritual, wie es in jedem Jahr zum Ende des Jahres bei der historischen #Selfkantbahn zu sehen ist.
 Und damit die Bescherung immer wieder auch schöne Erinnerungen liefert, werden die jüngsten Gäste der am Samstag bei der Selfkantbahn gestarteten #Nikolausfahrten immer auch mit einem Händedruck begrüßt.

Knecht #Ruprecht, der ganz in Schwarz gehüllt dahinter mit Sack und Rute wartet, kommt natürlich nicht zum Einsatz, er gehört aber dazu. Genau wie die vielen klickenden Fotoapparate und die Aufregung – beispielsweise bei Ida und Ben, als sie den Mann mit dem prächtigen roten Gewand, der Mitra, dem Rauschebart und dem Bischofsstab sehen.

„Guck mal da, der Nikolaus“, heißt es auch wenige Minuten später, wenn der #Dampfzug schnaubend im Bahnhof #Schierwaldenrath einläuft und sich Bischof und Knecht auf den Weg ins Festzelt machen.

Die Arbeit vom Nikolaus ist mit dem Zustieg und der Bescherung übrigens noch nicht getan, er sorgt noch für Laune bei der anschließenden kleinen Feier im Festzelt, ehe es für die Fahrgäste wieder zurückgeht und der Nikolaus sich mit seinem Helfer ebenfalls wieder auf den Rückweg macht, um bei der nächsten Fahrt in leuchtende Kinderaugen …

Fahrtag bei der Märkischen Museumseisenbahn in Hüinghausen St. Martin fährt Sonntag mit der Museumseisenbahn, aus come-on.de

https://www.come-on.de/lennetal/herscheid/martin-faehrt-sonntag-kleinbahn-9177120.html

#Herscheid – Am kommenden Sonntag, 12. November, ist der heilige St. Martin zu Gast bei der Märkischen #Museumseisenbahn (#MME) in #Hüinghausen und wird den Kindern seine Geschichte erzählen.

Die #Dampflok #Bieberlies zieht ab 11.20 Uhr die Züge der #Sauerländer #Kleinbahn zu den #Grünkohlfahrten und anschließend zu den #Laternenfahrten zu St. Martin vom Bahnhof Hüinghausen zum #Köbbinghauser Hammer. Dort steigen die Kinder aus und treffen nach dem Laternenumzug den Heiligen Martin. Er ist schon gespannt, wie viele Strophen des Martinsliedes die Kinder (und auch die Erwachsenen) mitsingen können.
Die Museumsbahner teilen mit, dass die „Laternen-Züge“ entgegen der Ankündigungen im Internet aus organisatorischen Gründen erst um 16.50 Uhr und 17.40 Uhr am Bahnhof Hüinghausen abfahren. Die Fahrkarten kosten für alle Kinder vier Euro (mit Brezel) und für Erwachsene fünf Euro. Weitere Informationen dazu finden Interessierte unter www.sauerlaender-kleinbahn.de/fahrplan/.
Die Mitglieder der MME hoffen, dass sich viele Kinder am Bahnhof einfinden und mit ihren selbst gebastelten Laternen auf die Abfahrt des Nostalgiezugs warten. Aus Sicherheitsgründen dürfen die kleinen Fahrgäste jedoch nur elektrisch betriebene Laternen mit in den Zug nehmen. Zum sechsten Mal bietet die Museumseisenbahn an diesem Tag zur Mittagszeit auch Grünkohlfahrten an. Neben Bratwürstchen und Glühwein wird den Besuchern am Bahnhof in Hüinghausen auch Grünkohl angeboten. Selbstverständlich ist auch das Kleinbahn-Café geöffnet, in dem die Besucher Kaffee, Kuchen und Waffeln bekommen, um sich vor oder nach der Fahrt noch ein wenig zu stärken oder aufzuwärmen. Man freut sich über viele Besucher.

Während des Fahrtages am Sonntag können übrigens auch die #Nikolausfahrkarten im Bahnhof …

Nikolauszüge der Selfkantbahn bald wieder unterwegs, aus Aachener Zeitung

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/kreis-heinsberg/nikolauszuege-der-selfkantbahn-bald-wieder-unterwegs-1.1747968

 Kreis #Heinsberg. In der Adventszeit verkehren wieder die beliebten #Nikolauszüge auf der #Selfkantbahn. Weit mehr als 10 000 Fahrgäste kommen jedes Jahr nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Belgien und den Niederlanden zu den #Nikolausfahrten.

Schon seit 1971 gehören sie zum Programm der Selfkantbahn. Seitdem haben sie sich einen festen Platz in den Herzen der Kinder und ihrer Eltern erobert. Vom Bahnhof in #Geilenkirchen-Gillrath aus geht die Fahrt über die 5,5 Kilometer lange Strecke zum Bahnhof #Gangelt-Schierwaldenrath.

Kurz nach der Abfahrt hält der Dampfzug auf der freien Strecke. In einer #Kutsche kommt der #Nikolaus angereist und besteigt mit Knecht #Ruprecht den Zug. Die Fahrt geht mit viel #Dampf weiter, während der Nikolaus durch den Zug geht und die kleinen Fahrgäste beschert. Am Bahnhof Schierwaldenrath hat der Zug rund 40 Minuten Aufenthalt. In dieser Zeit können die Fahrgäste an einer kleinen #Nikolausfeier im beheizten und bewirtschafteten Festzelt teilnehmen. Dann geht die Fahrt zurück. Knapp zwei Stunden nach der Abfahrt ist der …

Letzter Fahrtag der Museumsbahn Am kommenden Sonntag endet die Saison in der Kohlfurth., aus wz.de

http://www.wz.de/lokales/wuppertal/stadtteile/cronenberg/letzter-fahrtag-der-museumsbahn-1.2536814

#Kohlfurth. Wer noch keine Fahrt mit den Bergischen #Museumsbahnen unternommen hat, der hat am kommenden Sonntag, 22. Oktober, in diesem Jahr letztmalig dazu Gelegenheit: „Unsere Fahrsaison ist fast beendet“, sagt Michael #Schumann vom Verein #Bergische Museumsbahnen. „Wir fahren von der alten #Kohlfurther Brücke aus durch das #Kaltenbachtal bis zum #Naturfreundehaus in #Cronenberg (Haltestelle Greuel), und zwar alle halbe Stunde.“ Die erste Fahrt beginnt am Vormittag um 10.40 Uhr, die letzte startet gegen 17.20 Uhr.

Auch der an der Museumsstrecke liegende Manuelskotten kann zwischen 11 und 17 Uhr besichtigt werden. „Hier gibt es unter anderem eine über 100 Jahre alte Dampfmaschine, einen fast 90 Jahre alten stationären …

Eisenbahn im Mini-Format Modellbahnen ziehen beim Fahrtag der MME zahlreiche Besucher in ihren Bann, aus come-on.de

https://www.come-on.de/lennetal/herscheid/modellbahnen-ziehen-beim-fahrtag-zahlreiche-besucher-ihren-bann-8736445.html

#Herscheid – Am Bahnhof der #Sauerländer #Kleinbahn war am Wochenende nicht nur auf dem Gelände Bahnbetrieb, sondern auch im #Lokschuppen. #Modellbahn-Aussteller von Nah und Fern zeigten ihre großen und kleinen Anlagen in den Maßstäben von Spur Z bis zur Spur II.

Ansgar Meyring aus Dortmund vom DoWi-Modellbahnteam baut größtenteils in Spur N (Spurweite 9 mm, Maßstab 1:160) und hat sich damit auf kleinere Anlagen spezialisiert, die gut transportabel sind und einzelne Themen darstellen. An den Dampf- und Modellbahntagen stellte er zwei Modelle aus. Ein Hingucker war eine „Restekiste“ von 2014, die nur aus Resten entstanden ist. Der Gleisumpfang entspricht dem eines Starterpaketes. Mit etwas Phantasie kann man damit beginnen und erweitern. Ein Weihnachtsdorf umgeben von einer Winterlandschaft ist das zweite Modell. 
Dieses sollte ursprünglich zu Weihnachten für einen Freund aus Lüdenscheid gebaut werden, aber das Modell erschien am Ende doch etwas zu groß geraten. Zu Ehren des Freundes mit dem Nachnamen Winkel wurde das kleine Weihnachtsdorf Winkelscheid benannt und um einige Bauten erweitert. „Ich habe mir Anregungen aus Rothenburg geholt, wo ich vorher im Sommer im Urlaub gewesen bin“, erzählt der begeisterte Modelleisenbahnfan. Fachwerkhäuser säumen die Bahnstrecke und im Zentrum befindet sich ein Weihnachtmarkt mit Ständen und einem Weihnachtsbaum. 

„Mich hat die Eisenbahn schon von klein auf fasziniert. Ich hatte eine Holzeisenbahn und eine Lego-Eisenbahn. Für eine Modelleisenbahn hatten meine Eltern kein Geld. Die habe ich mir von meinem allerersten selbstverdienten Feriengeld mit 15 oder 16 Jahren zugelegt“, so Ansgar Meyring, der sein Hobby im Laufe der Jahre kontinuierlich weiter ausbaute. Anregungen zur Eisenbahn kamen während der Familienfeiern, wenn der …

Die Plettenberger Kleinbahn im Oestertal – unser Mitarbeiter begibt sich auf Spurensuche, aus come-one.de

https://www.come-on.de/lennetal/plettenberg/plettenberger-kleinbahn-oestertal-unser-mitarbeiter-begibt-sich-spurensuche-8666645.html

Geschenke bekommt man immer gerne. So konnte ich mich über ein Foto freuen, das mir Rolf Seebo vor einiger Zeit in die Hand drückte. Was ich daraus machen würde, überließ er mir und meiner Fantasie. Auf der Fotografie ist unschwer ein #Triebwagen mit angehängten Beiwagen im oberen #Oestertal erkennbar.

Eine Fotografie, die meine Neugier weckte. Wann war wohl das Bild (oben abgebildet) entstanden? Also begann ich mit den Recherchen. Auf dem Foto links ist noch der alte Sportplatz gegenüber Gaststätte Haus Micketrine, heute Restaurant und Hotel Heidrich, erkennbar. Daran schließt sich ein großes Stück freies Feld an, auf dem sich heute der Sportplatz, das Familienzentrum Oestertal und die Martin-Luther-Schule, Teilstandort Oestertal, anschließen. 
Bild frühestens 1955 entstanden 

Von der #Plettenberger Kleinbahn ist der Triebwagen T 1 mit zwei Personenwagen unterwegs. Der hintere Personenwagen (Personenwagen 5II) besitzt am Ende ein Gepäckabteil. In der Mitte rollt der Personenwagen mit der Nummer 6. Aufgenommen wurde der Zug zwischen den Haltestellen Oesterau (Dankelmert) und #Lettmecke. Ab 1955 erhielten Triebwagen und Personenwagen den elfenbein/roten Farbanstrich. Somit ist das Bild frühestens 1955 entstanden. Der Personenverkehr auf Schienen wurde 1958 eingestellt. Also ist die Entstehung des Fotos auf diese Jahre einzugrenzen. Natürlich war nicht nur der Triebwagen auf den Strecken der Plettenberger Kleinbahn unterwegs. Es gab eine Reihe von Dampfloks, den sogenannten Kastenloks, die die hauptsächliche Arbeit, nämlich die Versorgung …

Teddybären sind mit der Selfkantbahn unterwegs, aus Aachener Zeitung

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/kreis-heinsberg/teddybaeren-sind-mit-der-selfkantbahn-unterwegs-1.1698442

Kreis #Heinsberg. Bei der #Selfkantbahn ist für Sonntag, 10. September, wieder der #Teddybärentag angesagt. Alle Kinder bis einschließlich 15 Jahre, die ihr Kuscheltier mitbringen, haben nach Angaben des Kleinbahnmuseums an diesem Tag freie Fahrt zwischen #Gillrath und #Schierwaldenrath. Der Teddybär kann natürlich auch umsonst mitfahren.

Eine besondere Attraktion ist an diesem Tag wieder ein Teddybären-Krankenhaus, das vom Deutschen Roten Kreuz am Bahnhof Schierwaldenrath aufgebaut wird. Es gibt eine Notaufnahme, in der die Kuscheltiere untersucht, geröntgt und behandelt werden können, und für die schweren Fälle steht sogar ein Not-OP-Raum zur Verfügung.

In der großen Fahrzeughalle in Schierwaldenrath kann die Sammlung historischer Dampf- und Dieselloks sowie Personen- und Güterwagen besichtigt werden.

Die historischen Dampfzüge fahren am Teddybärentag um 11.15, 13, 14.40 und 16.10 Uhr ab Schierwaldenrath ­sowie um 12, 13.45, 15.15 und 16.45 Uhr ab Gillrath. Der letzte Zug, ein historischer Dieseltriebwagen, fährt um 17.35 Uhr ab Schierwaldenrath und um 17.55 Uhr ab Gillrath.

Eine Woche später, am 17. September um 12.30, 14.15 und 15.45 Uhr, werden …

Von Kohle, Dampf und alten Zeiten Stefan Mück war Zugführer der Bröltaler Eisenbahn – Quelle: http://www.rundschau-online.de

http://www.rundschau-online.de/region/oberberg/waldbroel/von-kohle–dampf-und-alten-zeiten-stefan-mueck-war-zugfuehrer-der-broeltaler-eisenbahn-28202660

#Waldbröl – „Das ist lange her. Ich weiß doch kaum noch ’was.“ Angesprochen auf seinen ersten Arbeitsplatz nach dem Zweiten Weltkrieg, ist der 93-jährige Stefan Mück aus Altwindeck zunächst zurückhaltend. Aber als er im Gespräch mit Ulrich Clees in seiner Erinnerung wieder auf die Plattform der #Schmalspurwaggons der legendären Bröltalbahn steigt, sind viele Details wieder da. „Ich war Zugführer. Und manchmal mussten wir nachts um drei die Leute vom Pützchens Markt abholen. Dann waren wir erst um vier, fünf Uhr zurück in Waldbröl.“

Clees ist Lehrer und wohnt in Bonn-Ramersdorf. Mit dem Bahnvirus, dem leidenschaftlichen Interesse an der Eisenbahn an sich und der #Bröltalbahn im Besonderen, wurde er in seiner Heimatstadt Waldbröl infiziert, die immerhin einmal drei Bahnhöfe hatte. In den vergangenen Jahren hat er versucht, bei den noch lebenden Zeitzeugen Details aus Geschichte und Betrieb der Schmalspurbahn zu erfragen.
In Ziegenhardt die Liebe entdeckt

Mück, der bis vor kurzem in Altwindeck lebte und nun im Seniorenzentrum Sankt Josef in Windeck-Dattenfeld wohnt, war schon während des Kriegs einmal ins Bröltal gekommen. Nach amerikanischer Gefangenschaft verschlug es ihn wieder dorthin. Am 13. Februar 1946 wurde er Schaffner bei der Bröltaler Eisenbahn, der ältesten Schmalspurbahn für den Personenverkehr in Deutschland. Und die Haltestellen zwischen dem Endbahnhof in Waldbröl und dem Hafen in Beuel kann er bis heute lückenlos aufzählen. Zu einigen fallen ihm auch spontan Geschichten ein.

So lernte er in Ziegenhardt seine Ehefrau kennen. In Ahe hätten ihn die schönen Häuser beeindruckt und nach Schönenberg …